Hallo alle!
Nachdem wir in New York angekommen waren, haben wir erstmal unsere Koffer in das Apartment meiner Hostmum gebracht. Und das liegt wirklich mitten in New York (86th St) und ist nur 2 Blocks vom Central Park entfernt. Und für eine Wohnung mitten in New York City, ist diese auch ziemlich groß. Das nächste Mal, wenn wir nochmal hinfahren, mache ich mal Fotos.
Wir haben im Prinzip den ganzen Nachmittag auf einem riesigen Spielplatz im Central Park verbracht. Der Spielplatz befindet sich in der Nähe des Columbus Circle und beinhaltet auch einen Kletterfelsen auf dem die Kinder rumturnen können.
Als es dann dunkel wurde und wir Ziggy fast verloren hätten sind wir mit der Metro wieder zurück zum Apartment gefahren, aber haben vorher noch Pizza gegessen. So fühlt es sich also an, wenn man mitten in New York wohnt.
Am nächsten Tag sind wir ins Metropolitan Museum of Art gegangen und haben uns die Austellung über das alte Ägypten angeguckt.
Dann mussten wir leider schon wieder zum Bahnhof nach Washington. Aber ich habe mich trotzdem gefreut wieder in DC zu sein. Hat sich schon fast so angefühlt, wie nach Hause zu kommen.
Liebe Grüße eure Lynn
My year in America
Mein Jahr in Washington D.C. als Au pair
Montag, 28. November 2011
Sonntag, 27. November 2011
Thanksgiving (Truthahnfressen)
Hallo alle!
Happy Thanksgiving!
Diesen Donnerstag (24.11.2011) war in den USA Thanksgiving, das als Familientreffen sogar noch wichtiger ist als Weihnachten und an dem eigentlich nur gegessen wird.
Ich habe mein Thanksgiving zusammen mit meiner Hostmum, Ziggy und der Familie meiner Hostmum in New York (ich meine den Staat, nicht die Stadt) auf dem Land bei den Eltern meiner Hostmum verbracht.
Und es war doch ganz nett und sehr interessant, diesen typisch amerikanischen Feiertag zu erleben.
Am Donnerstagmorgen sind wir schon um kurz nach 6 Uhr zum Dallas Airport gefahren. Um 7 Uhr waren wir dann da, da der Flughafen wirklich ein bisschen weit außerhalb liegt.
Also einchecken, damit wir unsere Tickets bekommen. Ging auch ganz einfach, ich brauchte noch nicht einmal meinen Reisepass vorzeigen.
Meine Hostmum und ich hatten kleine Handgepäcktrolleys dabei und Ziggy einen großen Rucksack. Da, wenn man Gepäck aufgeben wollte, pro Gepäckstück nochmal 25$ hätte zahlen sollen, haben wir das nicht gemacht. Und ich ahnte das, das ein Problem werden würde.
Wir sind also weiter zum Securitycheck gegangen. Da musste ich dann meinen Reisepass vorzeigen, aber hat auch alles gut geklappt und ich konnte passieren.
Dann kamen wir zu den Scannern. Und das ist der Part, der ärgerlich werden sollte.
In Amerika darf man genau wie in Europa nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeiten und Gels im Hangepäck haben. Da ich nicht genau wusste wie viel das ist und da ich dachte, da ich mein Handgepäckstrolley als normales Gepäck hätte aufgegeben können, habe ich meine große Shampooflasche, mein Duschgel und mein Hairspray mitgenommen.
Das alles konnte ich dann beim Flughafen lassen, da das natürlich viel zu viel an Flüssigkeit war. Erlaubt waren 4 oz und ich hatte 12 oz. Also konnte ich mein nagelneues Duschgel in den Müll werfen. Das war wirklich ärgerlich, da ich es auch noch kein Mal benutzt hatte. Zum Glück war es nicht so teuer gewesen.
Die Amerikaner sind beim scannen sowieso viel strenger. Man muss Jacke und Schuhe ausziehen, dann zuerst durch einen normalen Scanner und dann noch so einen Spezialscanner (Nacktscanner?) durchgehen und wird dann, egal ob es gepiept hat oder nicht, nochmal gründlich abgetastet. Da fühlt man sich teilweise echt wie ein Verbrecher und es ist sehr, sehr, nervig. Also am besten nur weite Strecken fliegen, ansonsten lohnt sich der ganze Aufstand nicht.
Als wir den ganzen Securitykram hinter uns hatten, sind wir mit dem Airtrain zu unserem Gate gefahren und haben da, dann unser Frühstück gekauft und da auch schon das Boarding begann, sind wir gleich ins Flugzeug gestiegen. Und das war wirklich das kleinste Flugzeug, das ich jemals gesehen habe. Nur 15 Sitzreihen mit einmal 2 Sitzen und einmal 1 Sitz auf jeder Seite. Es gab auch nur einen Steward, der dann alleine die Getränke und keine Snacks servieren durfte.
Aber der Flug selber war ganz schön. Ich habe zuerst gefrühstückt und dann die Aussicht genossen, da es keine Wolken gab und wir auch ziemlich tief geflogen sind. Und von oben sieht Amerika fast aus wie Deutschland, nur das es mehr Wälder in den USA gibt.
Nach ca. 1 Stunde und 15 Minuten sind wir dann in White Plains, NY gelandet. Der Flughafen war wirklich winzig, aber wenigstens gab es einen Flughafen. Obwohl White Plains so nah an NYC dran ist, ist es doch schon sehr kleinstäditsich. Aber es sollte noch besser werden.
Der Bruder meiner Hostmum hat uns dann vom Flughafen abgeholt und wir sind zuerst zu ihm und seiner Familie nach Hause gefahren.
Dort habe ich dann Ziggy's Cousins kennengelernt, die Drillinge sind (2 Jungs und ein 1 Mädchen) und schon Teenager sind.
Danach sind wir dann nochmal eine Stunde mit dem Auto gefahren, um zu Jessicas Eltern zu gelangen.
Und die haben wirklich weit außerhalb gewohnt. Ich habe mir nur gedacht, wenn ich da Aupair wäre, würde ich eingehen. Ich meine für ein Wochenende ist es ja mal ganz nett, aber länger würde ich es da echt nicht aushalten.
Die Eltern meiner Hostmum sind auch sehr nett. Ihr Vater ist so etwas wie ein Künstler, deshalb waren auf dem ganzen Grundstück sehr interessante Skulpturen ausgestellt. Und er hat auch seine eigene Galerie und auch seine eigene Werkstatt. Und er arbeitet immer noch an neuen Skulpturen, obwohl er Parkinson hat und sich deshalb nur sehr langsam bewegen kann.
Da alle schon so hungrig waren haben wir das Thanksgivingessen einfach auf den Nachmittag verschoben. Und es gab eine Menge und es war eigentlich auch ganz lecker. Teilweise wusste ich zwar nicht was ich da gerade esse, aber solange es gut schmeckt.
Um die ganzen Kalorien, die wir zu uns genommen hatten sind wir dann spazieren gegangen und da habe ich mich fast wie in Deutschland gefühlt, da die Landschaft wirklich sehr ähnlich aussah und auch das Wetter sehr deutsch war. Also sehr kalt.
Die restlichen Tage haben wir uns eigentlich nur entspannt und Ziggy und ich haben ganz oft Rocketball gespielt, da die Großeltern eine hauseigenen Rocketballhalle haben (Rocketball ist so etwas ähnliches wie Squash).
Dann sind wir nocheinmal in die "Stadt" gefahren. Oder besser ein Dorf mit einer Hauptstraße und 4 Kreuzungen. Aber sie hatten ein Buchgeschäft, wo ich mir dann das Buch "The Help" gekauft habe (Danke, Tina für die Idee!). Der Kinofilm zum Buch müsste bei euch eigentlich bald rauskommen. Und ich finde es bis jetzt ziemlich interessant.
Das war dann eigentlich unser Thanksgiving. Sehr entspannt und mit viel Essen. Allerdings schlägt Thanksgiving immer noch nicht Halloween als mein Lieblingsfeiertag in Amerika.
Am Samstag (26.11.2011) sind wir dann endlich wieder in eine große Stadt gefahren und zwar nach NewNew York gesehen.
Was mir in NYC so passiert ist, erfahrt ihr dann im nächsten Blogpost.
Liebe Grüße eure Lynn
Happy Thanksgiving!
Diesen Donnerstag (24.11.2011) war in den USA Thanksgiving, das als Familientreffen sogar noch wichtiger ist als Weihnachten und an dem eigentlich nur gegessen wird.
Ich habe mein Thanksgiving zusammen mit meiner Hostmum, Ziggy und der Familie meiner Hostmum in New York (ich meine den Staat, nicht die Stadt) auf dem Land bei den Eltern meiner Hostmum verbracht.
Und es war doch ganz nett und sehr interessant, diesen typisch amerikanischen Feiertag zu erleben.
Am Donnerstagmorgen sind wir schon um kurz nach 6 Uhr zum Dallas Airport gefahren. Um 7 Uhr waren wir dann da, da der Flughafen wirklich ein bisschen weit außerhalb liegt.
Also einchecken, damit wir unsere Tickets bekommen. Ging auch ganz einfach, ich brauchte noch nicht einmal meinen Reisepass vorzeigen.
Meine Hostmum und ich hatten kleine Handgepäcktrolleys dabei und Ziggy einen großen Rucksack. Da, wenn man Gepäck aufgeben wollte, pro Gepäckstück nochmal 25$ hätte zahlen sollen, haben wir das nicht gemacht. Und ich ahnte das, das ein Problem werden würde.
Wir sind also weiter zum Securitycheck gegangen. Da musste ich dann meinen Reisepass vorzeigen, aber hat auch alles gut geklappt und ich konnte passieren.
Dann kamen wir zu den Scannern. Und das ist der Part, der ärgerlich werden sollte.
In Amerika darf man genau wie in Europa nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeiten und Gels im Hangepäck haben. Da ich nicht genau wusste wie viel das ist und da ich dachte, da ich mein Handgepäckstrolley als normales Gepäck hätte aufgegeben können, habe ich meine große Shampooflasche, mein Duschgel und mein Hairspray mitgenommen.
Das alles konnte ich dann beim Flughafen lassen, da das natürlich viel zu viel an Flüssigkeit war. Erlaubt waren 4 oz und ich hatte 12 oz. Also konnte ich mein nagelneues Duschgel in den Müll werfen. Das war wirklich ärgerlich, da ich es auch noch kein Mal benutzt hatte. Zum Glück war es nicht so teuer gewesen.
Die Amerikaner sind beim scannen sowieso viel strenger. Man muss Jacke und Schuhe ausziehen, dann zuerst durch einen normalen Scanner und dann noch so einen Spezialscanner (Nacktscanner?) durchgehen und wird dann, egal ob es gepiept hat oder nicht, nochmal gründlich abgetastet. Da fühlt man sich teilweise echt wie ein Verbrecher und es ist sehr, sehr, nervig. Also am besten nur weite Strecken fliegen, ansonsten lohnt sich der ganze Aufstand nicht.
Als wir den ganzen Securitykram hinter uns hatten, sind wir mit dem Airtrain zu unserem Gate gefahren und haben da, dann unser Frühstück gekauft und da auch schon das Boarding begann, sind wir gleich ins Flugzeug gestiegen. Und das war wirklich das kleinste Flugzeug, das ich jemals gesehen habe. Nur 15 Sitzreihen mit einmal 2 Sitzen und einmal 1 Sitz auf jeder Seite. Es gab auch nur einen Steward, der dann alleine die Getränke und keine Snacks servieren durfte.
Aber der Flug selber war ganz schön. Ich habe zuerst gefrühstückt und dann die Aussicht genossen, da es keine Wolken gab und wir auch ziemlich tief geflogen sind. Und von oben sieht Amerika fast aus wie Deutschland, nur das es mehr Wälder in den USA gibt.
Nach ca. 1 Stunde und 15 Minuten sind wir dann in White Plains, NY gelandet. Der Flughafen war wirklich winzig, aber wenigstens gab es einen Flughafen. Obwohl White Plains so nah an NYC dran ist, ist es doch schon sehr kleinstäditsich. Aber es sollte noch besser werden.
Der Bruder meiner Hostmum hat uns dann vom Flughafen abgeholt und wir sind zuerst zu ihm und seiner Familie nach Hause gefahren.
Dort habe ich dann Ziggy's Cousins kennengelernt, die Drillinge sind (2 Jungs und ein 1 Mädchen) und schon Teenager sind.
Danach sind wir dann nochmal eine Stunde mit dem Auto gefahren, um zu Jessicas Eltern zu gelangen.
Und die haben wirklich weit außerhalb gewohnt. Ich habe mir nur gedacht, wenn ich da Aupair wäre, würde ich eingehen. Ich meine für ein Wochenende ist es ja mal ganz nett, aber länger würde ich es da echt nicht aushalten.
Die Eltern meiner Hostmum sind auch sehr nett. Ihr Vater ist so etwas wie ein Künstler, deshalb waren auf dem ganzen Grundstück sehr interessante Skulpturen ausgestellt. Und er hat auch seine eigene Galerie und auch seine eigene Werkstatt. Und er arbeitet immer noch an neuen Skulpturen, obwohl er Parkinson hat und sich deshalb nur sehr langsam bewegen kann.
| Ziggy aka Darth Vader |
Da alle schon so hungrig waren haben wir das Thanksgivingessen einfach auf den Nachmittag verschoben. Und es gab eine Menge und es war eigentlich auch ganz lecker. Teilweise wusste ich zwar nicht was ich da gerade esse, aber solange es gut schmeckt.
Um die ganzen Kalorien, die wir zu uns genommen hatten sind wir dann spazieren gegangen und da habe ich mich fast wie in Deutschland gefühlt, da die Landschaft wirklich sehr ähnlich aussah und auch das Wetter sehr deutsch war. Also sehr kalt.
Die restlichen Tage haben wir uns eigentlich nur entspannt und Ziggy und ich haben ganz oft Rocketball gespielt, da die Großeltern eine hauseigenen Rocketballhalle haben (Rocketball ist so etwas ähnliches wie Squash).
Dann sind wir nocheinmal in die "Stadt" gefahren. Oder besser ein Dorf mit einer Hauptstraße und 4 Kreuzungen. Aber sie hatten ein Buchgeschäft, wo ich mir dann das Buch "The Help" gekauft habe (Danke, Tina für die Idee!). Der Kinofilm zum Buch müsste bei euch eigentlich bald rauskommen. Und ich finde es bis jetzt ziemlich interessant.
Das war dann eigentlich unser Thanksgiving. Sehr entspannt und mit viel Essen. Allerdings schlägt Thanksgiving immer noch nicht Halloween als mein Lieblingsfeiertag in Amerika.
Am Samstag (26.11.2011) sind wir dann endlich wieder in eine große Stadt gefahren und zwar nach NewNew York gesehen.
Was mir in NYC so passiert ist, erfahrt ihr dann im nächsten Blogpost.
Liebe Grüße eure Lynn
Donnerstag, 24. November 2011
Packen für NY + Hausaufgaben
Hallo alle!
Bevor ich euch über Thanksgiving berichte, will ich euch erstmal erzählen wie meine Woche bisher abgelaufen ist.
Montag habe ich nicht viel gemacht, aber am Nachmittag hatte ich auf einmal Lust Cookies zu backen. Also schnell ein einfaches Rezept im Internet gesucht und schon konnte ich anfangen meine "Peanut Butter Cookies" zu backen.
Ging auch echt schnell und einfach und die Cookies schmecken sehr gut. Man ist zwar nach einem Cookie ziemlich voll, da da soviel Butter drin ist und man muss definitiv Peanut Butter mögen, aber Ziggy, meine Hostmum und ich lieben sie. Ich glaube da muss ich bald nochmal welche backen.
Am Montagabend hat Ziggy total das Theater gemacht und deshalb auch keine Abendbrot bekommen. Darüber hat er sich noch mehr aufgeregt und hat versucht seine Mum zu überreden, doch noch was zu essen zu bekommen. Das wurde aber nichts.
Am Dienstagmorgen hatte Ziggy sich aber wieder beruhigt und hat sich auch ziemlich gut benommen.
Im Allgemeinen verstehen ich und Ziggy uns jetzt sehr gut und haben immer viel Spaß zusammen. Er hört mittlerweile auch ganz gut, wenn ich was von ihm will und ich bin auch ein bisschen geduldiger mit ihm und lass ihn öfter machen, was er will.
Am Mittwoch habe ich angefangen für mich und Ziggy zu packen, da wir über Thanksgiving zu den Eltern meiner Hostmum in der Nähe von White Plains, NY fahren. Und am Samstag fahren wir dann nach NYC und übernachten dort. Ich freue mich schon.
Dann habe ich noch ein paar Briefe zur Post gebracht und Geld von meinem Konto abgehoben. Hier gibt es überings nur einen Automaten für alles, also Geld und Kontoauszüge. Ich glaube man kann an dem Automaten sogar was einzahlen. Das Schlechte ist, er ist draußen, also würde ich da nicht so gerne im Dunkeln hingehen und was abheben.
Danach habe ich mein Raum noch gestaubsaugt und alles aus Vordermann gebracht, damit es auch nett aussieht, wenn ich am Sonntag wieder zurück komme.
Geskypet habe ich auch noch und so die letzten Neuigkeiten von meiner Familie erfahren. Hab euch alle ganz doll lieb!
Dann musste ich ja noch Hausaufgaben machen, für mein Wochenende in Baltimore. Ich muss 5 Seiten auf dem Computer über mein Leben in Deutschland, meine Gastfamilie und meine Zukunft schreiben. Dazu muss ich noch ein 21-tägiges Tagebuch verfassen, indem ich jeden Tag genau aufschreiben muss, was ich wann zu welcher Uhrzeit gemacht habe.
Ein Beispiel:
Eigentlich nicht besonders schwer, aber zeitaufwendig und langweilig. Irgendwie habe ich jetzt schon verlernt Hausaufgaben zu machen ...
Um 5 Uhr bin ich dann rübergegangen zu Ziggy's Freund Matteo, um auf ihn aufzupassen, während er mit seinem Freund gespielt hat. Gegen kurz nach 7, sind wir nach Hause gegangen und Ziggy hat noch ein bisschen gespielt, während ich seine Klamotten in seinen Rucksack gepackt habe. Dann haben wir zusammen die Spiele und Bücher ausgesucht, die er mitnehmen will. Um 9 Uhr ist meine Hostmum nach Hause gekommen (sie war noch bei einer Freundin) und ich konnte ins Bett gehen, da ich am nächsten Morgen schon um halb 6 Uhr aufstehen musste, da wir unser Flug nach NewYork um 8 Uhr gehen sollte und wir noch zum Dulles Airport fahren mussten, der ein bisschen weiter außerhalb ist.
Wie mein Thanksgiving so abgelaufen ist und wie die Familie meiner Hostmum so ist, erzähle ich euch dann das nächste Mal.
Liebe Grüße eure Lynn
Bevor ich euch über Thanksgiving berichte, will ich euch erstmal erzählen wie meine Woche bisher abgelaufen ist.
Montag habe ich nicht viel gemacht, aber am Nachmittag hatte ich auf einmal Lust Cookies zu backen. Also schnell ein einfaches Rezept im Internet gesucht und schon konnte ich anfangen meine "Peanut Butter Cookies" zu backen.
Ging auch echt schnell und einfach und die Cookies schmecken sehr gut. Man ist zwar nach einem Cookie ziemlich voll, da da soviel Butter drin ist und man muss definitiv Peanut Butter mögen, aber Ziggy, meine Hostmum und ich lieben sie. Ich glaube da muss ich bald nochmal welche backen.
Am Montagabend hat Ziggy total das Theater gemacht und deshalb auch keine Abendbrot bekommen. Darüber hat er sich noch mehr aufgeregt und hat versucht seine Mum zu überreden, doch noch was zu essen zu bekommen. Das wurde aber nichts.
Am Dienstagmorgen hatte Ziggy sich aber wieder beruhigt und hat sich auch ziemlich gut benommen.
Im Allgemeinen verstehen ich und Ziggy uns jetzt sehr gut und haben immer viel Spaß zusammen. Er hört mittlerweile auch ganz gut, wenn ich was von ihm will und ich bin auch ein bisschen geduldiger mit ihm und lass ihn öfter machen, was er will.
Am Mittwoch habe ich angefangen für mich und Ziggy zu packen, da wir über Thanksgiving zu den Eltern meiner Hostmum in der Nähe von White Plains, NY fahren. Und am Samstag fahren wir dann nach NYC und übernachten dort. Ich freue mich schon.
Dann habe ich noch ein paar Briefe zur Post gebracht und Geld von meinem Konto abgehoben. Hier gibt es überings nur einen Automaten für alles, also Geld und Kontoauszüge. Ich glaube man kann an dem Automaten sogar was einzahlen. Das Schlechte ist, er ist draußen, also würde ich da nicht so gerne im Dunkeln hingehen und was abheben.
Danach habe ich mein Raum noch gestaubsaugt und alles aus Vordermann gebracht, damit es auch nett aussieht, wenn ich am Sonntag wieder zurück komme.
Geskypet habe ich auch noch und so die letzten Neuigkeiten von meiner Familie erfahren. Hab euch alle ganz doll lieb!
Dann musste ich ja noch Hausaufgaben machen, für mein Wochenende in Baltimore. Ich muss 5 Seiten auf dem Computer über mein Leben in Deutschland, meine Gastfamilie und meine Zukunft schreiben. Dazu muss ich noch ein 21-tägiges Tagebuch verfassen, indem ich jeden Tag genau aufschreiben muss, was ich wann zu welcher Uhrzeit gemacht habe.
Ein Beispiel:
Wednesday, 11/23/2011
Time
|
Activity
|
6.30-7 am
|
Wake up and get dressed
|
7-8.45 am
|
Wake up Ziggy, make breakfast and pack his lunchbox,
go to school
|
8.45-10 am
|
Send letters to my family and my relatives in
Germany, run some errands
|
10-12.30 pm
|
Wipe table and Ziggy’s chair, wash the dishes,
vacuum my room
|
12.30-2 pm
|
Skype with my family
|
2-2.30 pm
|
Eat lunch
|
2.30-4 pm
|
Do homework
|
4-5 pm
|
Sleep
|
5-7.15 pm
|
Watch Ziggy at a friend’s house, playing Lego with
him and his friend, eat dinner
|
7.15-8 pm
|
Packing for our Thanksgiving weekend in White
Plains, NY
|
8-9 pm
|
Play with Ziggy, bath him, give him a hug good night
|
9-9.15 pm
|
Get ready for bed, fall asleep
|
Mein Wochenende: Lazy day und Shopping am Sonntag
Hallo alle!
Sorry, dass ich nicht früher über mein Wochenende berichten konnte, aber die letzten Tage habe ich die ganze Zeit an meinen Hausaufgaben für meinen Kurs in Baltimore nächstes Wochenende gearbeitet. Ist zwar nicht besonders schwer, aber zeitraubend und ... langweilig. Aber dazu in einem anderen Blogpost mehr.
Ich habe letztes Wocheende auch gar nicht soviel gemacht.
Samstag habe ich nämlich eigentlich gar nichts gemacht, außer im Bett zu liegen und sehr, sehr spät zu frühstücken.
Am Sonntag habe ich mich mit Luli, dem neuen Au pair in meinem Cluster getroffen. Sie ist auch 18 Jahre alt und kommt aus Argentinien. Sie ist auch sehr nett, nur das das mit der Verständigung manchmal ein bisschen hapert, da ihr Englisch nicht so gut ist. Aber wir verstehen uns trotzdem irgendwie.
Wir sind dann zusammen shoppen gegangen. Zuerst waren wir bei H&M und ich habe mir neue Handschuhe gekauft, da meine alten verloren gegangen sind. Dann habe ich mir noch eine Leggings und Legwarmers gekauft.
Danach sind wir zu "Forever 21" gegangen und dort habe ich endlich mein Partyoutfit gefunden. Ich kann jetzt ein kurzes, schwarzes, asymmetrisches Kleid und ein schwarze Glitzerjacke mein Eigen nennen.
Weil wir so langsam Hunger bekamen, sind wir bei "Pret-a-manger" Mittagessen gegangen. Ich hatte ein kleines Baguette und eine Suppe.
Danach sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen ohne ein bestimmtes Ziel. Und ich konnte Luli zeigen, wie gut ich mich beim Metro Center auskenne. Nicht! Da verlaufe ich mich nämlich immer noch.
Um 3 Uhr war ich wieder zu Hause, da ich noch ein bisschen auf Ziggy aufpassen musste.
Das war im Prinzip mein Wochenende. Nicht besonders spektakulär, aber ganz nett.
Liebe Grüße eure Lynn
Sorry, dass ich nicht früher über mein Wochenende berichten konnte, aber die letzten Tage habe ich die ganze Zeit an meinen Hausaufgaben für meinen Kurs in Baltimore nächstes Wochenende gearbeitet. Ist zwar nicht besonders schwer, aber zeitraubend und ... langweilig. Aber dazu in einem anderen Blogpost mehr.
Ich habe letztes Wocheende auch gar nicht soviel gemacht.
Samstag habe ich nämlich eigentlich gar nichts gemacht, außer im Bett zu liegen und sehr, sehr spät zu frühstücken.
Am Sonntag habe ich mich mit Luli, dem neuen Au pair in meinem Cluster getroffen. Sie ist auch 18 Jahre alt und kommt aus Argentinien. Sie ist auch sehr nett, nur das das mit der Verständigung manchmal ein bisschen hapert, da ihr Englisch nicht so gut ist. Aber wir verstehen uns trotzdem irgendwie.
Wir sind dann zusammen shoppen gegangen. Zuerst waren wir bei H&M und ich habe mir neue Handschuhe gekauft, da meine alten verloren gegangen sind. Dann habe ich mir noch eine Leggings und Legwarmers gekauft.
Danach sind wir zu "Forever 21" gegangen und dort habe ich endlich mein Partyoutfit gefunden. Ich kann jetzt ein kurzes, schwarzes, asymmetrisches Kleid und ein schwarze Glitzerjacke mein Eigen nennen.
![]() |
| Es sieht so ähnlich aus, nur das es keine Rose hat. |
Weil wir so langsam Hunger bekamen, sind wir bei "Pret-a-manger" Mittagessen gegangen. Ich hatte ein kleines Baguette und eine Suppe.
Danach sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen ohne ein bestimmtes Ziel. Und ich konnte Luli zeigen, wie gut ich mich beim Metro Center auskenne. Nicht! Da verlaufe ich mich nämlich immer noch.
Um 3 Uhr war ich wieder zu Hause, da ich noch ein bisschen auf Ziggy aufpassen musste.
Das war im Prinzip mein Wochenende. Nicht besonders spektakulär, aber ganz nett.
Liebe Grüße eure Lynn
Samstag, 19. November 2011
Haitianscher Schmuck und die wahre Pocahontasgeschichte
Hallo alle!
Und schon wieder ist eine Woche rum. Wie die Zeit vergeht ...
Ich habe diese Woche aber nichts besonderes gemacht, ich komme wahrscheinlich so langsam im Alltag an.
Am Dienstag war ich zusammen mit Line, dem schwedischem Au pair im "Museum of the American Indian", also ein Museum zu den amerikanischen Ureinwohneren.
War auch ganz interessant, man hat ziemlich viel über die verschiedenen Bräuche und Glaubensrichtungen der verschiedenen Indianerstämme erfahren und auch wie sie heute leben.
Und ich weiß jetzt das es Pocahontas wirklich gegeben hat, allerdings war ihre Geschichte so gar nicht wie "Disney" sie einem verkaufen will.
Danach sind wir dann bei "Pret-a-manger" essen gegangen. Ich hatte aber nur eine Suppe, da dienstags ja immer "Mr. Henry's" Tag ist und ich mich dann immer abends vollfresse. :)
Dann sind wir noch zu H&M gegangen, da ich noch eine neue Jeans brauchte. Ich habe auch eine gefunden und sie hat nur 10$ gekostet. Ich habe mir noch eine weitere Hose gekauft (schwarze Röhrencordhose) und Line hat auch was schönes gefunden.
Da ja "FroZenYo" genau gegenüber von H&M liegt, mussten wir da natürlich auch noch rein. Die haben jetzt auch ein paar neue Sorten u.a. etwas mit Kürbis. Das habe ich dann gleich mal ausprobiert und es war sehr lecker, obwohl es überhaupt nicht nach Kürbis geschmeckt hat.
Weil ich den Verkäufer anscheinend so nett angelächelt habe, habe ich eine Rabattkarte mit 1$ Rabatt bekommen. Also bald wieder mal zu "FroZenYo" und sich den Rabatt holen!
Dienstagabend hatte Corinna (das Aupair vor mir) ihre endgültige Abschiedsparty, da sie am Mittwoch zurück nach Deutschland geflogen ist.
Wir haben uns alle im "Ugly Mug" (ich finde den Namen so toll), einer Sportsbar getroffen und nochmal alle zusammen gesessen und geredet. Besser gesagt am meisten hat Corinna gerdet, weil wir anderen schon so müde waren.
Als Corinna sich dann von allen verabschiedet hat, konnte sie sich noch einigermaßen beherrschen, doch als wir draußen standen, liefen die Tränen nur so. Aber sie hatte sich nach 5 Minuten wieder einigermaßen beruhigt und wir haben uns dann auch verabschiedet. Und ich glaube sie ist jetzte auch ganz gut in good old Germany angekommen.
Da ich am Mittwoch noch so müde von der Abschiedsparty war (ich war immerhin erst um halb 12 zu Hause gewesen und musste Mittwochmorgen um kurz vor 7 Uhr aufstehen) habe ich noch ein kleines Nickerchen gemacht. Und es hat total geregnet, so dass meine Schuhe erstmal schön nass geworden sind.
Und das ist auch das einzige, an das ich mich von diesem Tag erinnern kann ...
Donnerstagmorgen konnte ich ausschlafen, da meine Hostmum Ziggy zur Schule gebracht hat. Das war sehr angenehm und kann gerne öfter wiederholt werden.
Dafür musste ich aber Ziggy um 3 Uhr von der Schule abholen und mit ihm auch noch 2 andere Jungs, da er ein Playdate mit diesen hatte.
Ziggy wollte dann unbedingt drinnen in der Schulbücherrei spielen, aber die anderen beiden wollten lieber draußen auf dem Pausenhof Baseball spielen.
Ziggy hat also einen totalen Aufstand gemacht, da er nicht bekommen hat was er wollte und ist dann beleidigt abgezogen und hat sich im Spielturm versteckt. Manchmal merkt man eben wirklich, das er ein ziemlich verwöhntes Einzelkind ist.
Nach ca. 15 Minuten konnte ich dann die anderen beiden Jungs überreden nach Hause zu Ziggy zu gehen und wir haben uns alle vier auf den Weg gemacht.
Dann kamen die Kids aber auf die Idee zu "Labyrinth" zu gehen, ein Spieleladen mit hauptsächlich europäischen und sehr vielen deutschen Spielen. Den dort kann man die Spiele ausprobieren, bevor man sie kauft. Also haben die Kids für über eine Stunde alle Spiele ausprobiert und hatten sehr viel Spaß.
Gegen halb 6 sind wir aber dann doch nach Hause gegangen, da die beiden Jungs um 6 Uhr abgeholt werden sollten.
Vorher haben sie aber erst mal Ziggys Zimmer auf den Kopf gestellt, das Ziggy und ich (hauptsächlich ich) nachdem sie weg waren, erstmal wieder aufräumen durften.
Dann habe ich Mac and Cheese für mich und Ziggy gemacht und ihn dann gebadet und ins Bett gebracht, was mehr oder weniger problemlos verlief. Ich glaube Donnerstag war echt nicht Ziggy's Tag.
Freitag musste ich nur morgens Ziggy zur Schule bringen und danach hatte ich frei.
Eigentlich wollte ich mich dann mit Luli, dem neuen Au pair aus Argentinien treffen, aber leider ist ihr Mädchen krank und sie muss den ganzen Tag zu Hause bleiben. Also treffen wir uns am Wochenende.
Freitagabend aber habe ich mich mal wieder sozial betätigt. Ich habe mich mit Miryam zum Abendessen getroffen. Wir haben dann auch recht schnell ein nettes Restaurant gefunden, denn es war saukalt draußen und wir wollten uns echt nicht lange draußen aufhalten.
Das Wetter hier spielt echt verrückt. Am Montag waren es noch 18 Grad warm und Freitag waren es gerade mal 4 Grad. Bin ich froh das die Wettervorhersage sagt, dass es wieder wärmer werden soll. Ich will kein deutsches, kaltes Wetter!
Aber zurück zum Restaurant. Es hieß "Banana Cafe" und man konnte dort Essen aus Mexiko, Cuba, Puerto Rico, also im Prinzip ganz Mittelamerika bekommen.
Ich hatte einen Chickenburrito mir gelbem Reis und Bohnenbrei. War aber sehr lecker und auch nicht zu scharf. Während des Essens haben Miryam und ich uns dann über Nambia und Deutschland unterhalten. Ich kenne jetzt also die namibische Geschichte und sie die deutsche.
Um 7:30 Uhr war ich schon wieder zu Hause, da Miryam zu einer Party eingeladen war, die um 8 Uhr anfangen sollte.
Ich habe mir dann noch ein Film angeschaut (White Chicks) und bin dann auch schlafen gegangen.
Und ich habe ein Geschenk von meiner Hostmum bekommen.
Sie war ja Donnerstagabend bei einer Spendengala für Haiti oder so etwas ähnlichem eingeladen und dort hat sie eine Kette für sich und 3 Armbänder für mich und ihre Freundinnen&Familie erworben.
Das Armband wurde auf Haiti hergestellt und die großen, bunten Kugeln bestehen aus recyeltem Cornflakespackungen. Ziemlich cool, was: :) Und ist auch noch für einen guten Zweck.
Das war's erst einmal von mir. Was ich am Wochenende so getrieben habe, erfahrt ihr dann im nächsten Blogeintrag.
Liebe Grüße eure Lynn
Und schon wieder ist eine Woche rum. Wie die Zeit vergeht ...
Ich habe diese Woche aber nichts besonderes gemacht, ich komme wahrscheinlich so langsam im Alltag an.
Am Dienstag war ich zusammen mit Line, dem schwedischem Au pair im "Museum of the American Indian", also ein Museum zu den amerikanischen Ureinwohneren.
War auch ganz interessant, man hat ziemlich viel über die verschiedenen Bräuche und Glaubensrichtungen der verschiedenen Indianerstämme erfahren und auch wie sie heute leben.
Und ich weiß jetzt das es Pocahontas wirklich gegeben hat, allerdings war ihre Geschichte so gar nicht wie "Disney" sie einem verkaufen will.
Danach sind wir dann bei "Pret-a-manger" essen gegangen. Ich hatte aber nur eine Suppe, da dienstags ja immer "Mr. Henry's" Tag ist und ich mich dann immer abends vollfresse. :)
Dann sind wir noch zu H&M gegangen, da ich noch eine neue Jeans brauchte. Ich habe auch eine gefunden und sie hat nur 10$ gekostet. Ich habe mir noch eine weitere Hose gekauft (schwarze Röhrencordhose) und Line hat auch was schönes gefunden.
Da ja "FroZenYo" genau gegenüber von H&M liegt, mussten wir da natürlich auch noch rein. Die haben jetzt auch ein paar neue Sorten u.a. etwas mit Kürbis. Das habe ich dann gleich mal ausprobiert und es war sehr lecker, obwohl es überhaupt nicht nach Kürbis geschmeckt hat.
Weil ich den Verkäufer anscheinend so nett angelächelt habe, habe ich eine Rabattkarte mit 1$ Rabatt bekommen. Also bald wieder mal zu "FroZenYo" und sich den Rabatt holen!
Dienstagabend hatte Corinna (das Aupair vor mir) ihre endgültige Abschiedsparty, da sie am Mittwoch zurück nach Deutschland geflogen ist.
Wir haben uns alle im "Ugly Mug" (ich finde den Namen so toll), einer Sportsbar getroffen und nochmal alle zusammen gesessen und geredet. Besser gesagt am meisten hat Corinna gerdet, weil wir anderen schon so müde waren.
Als Corinna sich dann von allen verabschiedet hat, konnte sie sich noch einigermaßen beherrschen, doch als wir draußen standen, liefen die Tränen nur so. Aber sie hatte sich nach 5 Minuten wieder einigermaßen beruhigt und wir haben uns dann auch verabschiedet. Und ich glaube sie ist jetzte auch ganz gut in good old Germany angekommen.
Da ich am Mittwoch noch so müde von der Abschiedsparty war (ich war immerhin erst um halb 12 zu Hause gewesen und musste Mittwochmorgen um kurz vor 7 Uhr aufstehen) habe ich noch ein kleines Nickerchen gemacht. Und es hat total geregnet, so dass meine Schuhe erstmal schön nass geworden sind.
Und das ist auch das einzige, an das ich mich von diesem Tag erinnern kann ...
Donnerstagmorgen konnte ich ausschlafen, da meine Hostmum Ziggy zur Schule gebracht hat. Das war sehr angenehm und kann gerne öfter wiederholt werden.
Dafür musste ich aber Ziggy um 3 Uhr von der Schule abholen und mit ihm auch noch 2 andere Jungs, da er ein Playdate mit diesen hatte.
Ziggy wollte dann unbedingt drinnen in der Schulbücherrei spielen, aber die anderen beiden wollten lieber draußen auf dem Pausenhof Baseball spielen.
Ziggy hat also einen totalen Aufstand gemacht, da er nicht bekommen hat was er wollte und ist dann beleidigt abgezogen und hat sich im Spielturm versteckt. Manchmal merkt man eben wirklich, das er ein ziemlich verwöhntes Einzelkind ist.
Nach ca. 15 Minuten konnte ich dann die anderen beiden Jungs überreden nach Hause zu Ziggy zu gehen und wir haben uns alle vier auf den Weg gemacht.
Dann kamen die Kids aber auf die Idee zu "Labyrinth" zu gehen, ein Spieleladen mit hauptsächlich europäischen und sehr vielen deutschen Spielen. Den dort kann man die Spiele ausprobieren, bevor man sie kauft. Also haben die Kids für über eine Stunde alle Spiele ausprobiert und hatten sehr viel Spaß.
Gegen halb 6 sind wir aber dann doch nach Hause gegangen, da die beiden Jungs um 6 Uhr abgeholt werden sollten.
Vorher haben sie aber erst mal Ziggys Zimmer auf den Kopf gestellt, das Ziggy und ich (hauptsächlich ich) nachdem sie weg waren, erstmal wieder aufräumen durften.
Dann habe ich Mac and Cheese für mich und Ziggy gemacht und ihn dann gebadet und ins Bett gebracht, was mehr oder weniger problemlos verlief. Ich glaube Donnerstag war echt nicht Ziggy's Tag.
Freitag musste ich nur morgens Ziggy zur Schule bringen und danach hatte ich frei.
Eigentlich wollte ich mich dann mit Luli, dem neuen Au pair aus Argentinien treffen, aber leider ist ihr Mädchen krank und sie muss den ganzen Tag zu Hause bleiben. Also treffen wir uns am Wochenende.
Freitagabend aber habe ich mich mal wieder sozial betätigt. Ich habe mich mit Miryam zum Abendessen getroffen. Wir haben dann auch recht schnell ein nettes Restaurant gefunden, denn es war saukalt draußen und wir wollten uns echt nicht lange draußen aufhalten.
Das Wetter hier spielt echt verrückt. Am Montag waren es noch 18 Grad warm und Freitag waren es gerade mal 4 Grad. Bin ich froh das die Wettervorhersage sagt, dass es wieder wärmer werden soll. Ich will kein deutsches, kaltes Wetter!
Aber zurück zum Restaurant. Es hieß "Banana Cafe" und man konnte dort Essen aus Mexiko, Cuba, Puerto Rico, also im Prinzip ganz Mittelamerika bekommen.
Ich hatte einen Chickenburrito mir gelbem Reis und Bohnenbrei. War aber sehr lecker und auch nicht zu scharf. Während des Essens haben Miryam und ich uns dann über Nambia und Deutschland unterhalten. Ich kenne jetzt also die namibische Geschichte und sie die deutsche.
Um 7:30 Uhr war ich schon wieder zu Hause, da Miryam zu einer Party eingeladen war, die um 8 Uhr anfangen sollte.
Ich habe mir dann noch ein Film angeschaut (White Chicks) und bin dann auch schlafen gegangen.
Und ich habe ein Geschenk von meiner Hostmum bekommen.
Sie war ja Donnerstagabend bei einer Spendengala für Haiti oder so etwas ähnlichem eingeladen und dort hat sie eine Kette für sich und 3 Armbänder für mich und ihre Freundinnen&Familie erworben.
Das Armband wurde auf Haiti hergestellt und die großen, bunten Kugeln bestehen aus recyeltem Cornflakespackungen. Ziemlich cool, was: :) Und ist auch noch für einen guten Zweck.
Das war's erst einmal von mir. Was ich am Wochenende so getrieben habe, erfahrt ihr dann im nächsten Blogeintrag.
Liebe Grüße eure Lynn
Montag, 14. November 2011
Mein Wochenende: Mal wieder Sightseeing und Old Alexandria
Hallo alle!
Mein Wochenende war ganz schön. Das lag nicht nur an dem sonnigem und warmen Wetter das wir hier hatten, sondern ich habe mich auch mit andern netten Au pairs getroffen und tolle Sachen gemacht.
Am Samstag musste ich doch nicht morgens von 6-11 Uhr arbeiten, sondern abends von 6-9 Uhr. Meine Hostmum hatte nämlich vergessen pm hinzuschreiben, also wusste ich nicht genau ob abends oder morgens gemeint war.
Ich lag dann noch bis um 11 Uhr im Bett und habe geschlafen und bin dann doch irgendwann aufgestanden, da ich mich um 12 Uhr mit Jennifer treffen wollte. Jennifer ist auch ein deutsches Au pair, aber sie wohnt ziemlich weit außerhalb von DC und daher hatten wir bis jetzt irgendwie noch keine Gelegenheit uns zu treffen.
Ich habe ihr dann zuerst mal die Gegend, wo ich wohne gezeigt und danach sind wir zu mir nach Hause gegangen, da ich mir noch Brote schmieren wollte. Wir hatten nämlich ordentlich was vor.
Zuerst sind wir zum Kapitol gegangen und dann weiter zur "Mall", wo ich Jennifer die ganzen Museen gezeigt habe.
Dann habe ich mal wieder das Washington Monument gesehen, konnte diesmal mal aber etwas näher herangehen, da sie ein Teil der Sperrung aufgelöst hatten. Aber oben drauf darf man trotzdem vorerst weiter nicht, da das Monument durch das Erdbeben im August noch einsturzgefährdet ist. Wir sind dann weiter zum Lincoln Memorial gegangen, das ich ja auch schon mehrmals gesehen hatte.
Aber danach wollten wir dann zum Thomas Jefferson Memorial und da mussten wir dann doch mal wie Touristen auf die Karte gucken.
Wir sind dann am Tidal Basin entlang gelaufen, der so etwas ähnliches ist, wie ein künstlich angelegter See.
Auf dem Weg zum Thomas Jefferson Memorial haben wir uns noch das Franklin D. Roosevelt Memorial angeguckt. Ihr merkt schon, Washington mangelt es nicht an Memorials.
Nachdem wir uns dann Thomas Jefferson Memorial angeguckt haben, sind wir wieder zurück zur Mall gegangen und ich musste mich schon von Jennifer verabschieden, da sie noch zu einem Konzert wollte.
Ich bin also alleine nach Hause gefahren und habe dann den Abend zusammen mit Ziggy verbracht, der merkwürdigerweise sehr ruhig und ausgeglichen war. Also war das ins Bett bringen kein Problem.
Am Sonntag konnte ich auch wieder ausschlafen, bin aber schon um halb 10 aufgestanden und habe mir Frühstück gemacht. Währenddessen habe ich noch mit meiner Familie geskypet, was sehr lustig war, da ich am frühstücken war und sie bald Abendbrot essen wollten. Viele Grüße an euch!
Ich bin dann um 12 Uhr nach Alexandria (Vorort von DC und nicht die Stadt in Ägypten) gefahren um mich dort mit Miryam, Carla und Natalya, die genauso wie Carla auch aus Bolivien kommt zu treffen und Alexandrias Old Town zu besichtigen.
Es hat zwar etwas gedauert bis alle da war, aber um kurz nach 1 konnte es dann losgehen.
Und Alexandrias Old Town ist wirklich schön. Sie haben viele kleine Geschäfte dort und noch mehr kleine Galerien. Die Architektur erinnert stark an Großbritannien, weshalb ich mich manchmal auch wie in England gefühlt habe.
Wir sind dann bis zu Hafen am Potomac River gelaufen und haben da noch eine kleine Fotossession abgehalten (Carla liebt es Fotos zu machen und sie fragte wirklich jeden ob er ein Foto von uns machen könnte).
Miryam und ich haben dann auf dem Weg zurück versucht über ihr iPhone portugiesisch zu lernen, was auch gar nicht mal schlecht klappte. Desculpe!
Wir haben dann in einem mexikanischen Restaurant zu Abend/Mittag gegessen und das Essen war auch sehr lecker und mit 7$ auch nicht zu teuer. Die haben überings in Virginia ein viel geringeren Tax als in DC (Virgina: 2,5%, DC: 6%), also immer schön in Virginia shoppen gehen.
Gegen halb 6 sind wir dann wieder zurück gefahren und haben schonmal geplant, wo wir noch so überall in DC's Umgebung hinfahren wollen. Und wir haben noch einiges vor.
Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Tag mit den beiden und Nataly ist auch sehr nett, aber leider ist sie nur noch bis Januar/Februar hier.
An meiner Metrostation habe ich mich dann mit Corinna getroffen, da sie für den Abend keine Bleibe hatte, da die Jungs nicht zu Hause waren und ein paar Freunde vom Flughafen abholen mussten. Und Corinna hatte keinen Schlüssel. Also habe ich sie kurzerhand aufgenommen und wir haben dann zusammen noch ein kleines Abendessen gegessen und den ganzen restlichen Abend gequatscht. Das tat dann auch mal gut.
Eigentlich wollte Corinna auch bei mir übernachte, da die Jungs sie erst um 11 Uhr hätten abholen können, aber sie wollte am nächsten Tag eine Pentagon Tour machen und dafür brauchte sie ihren Reisepass. Also musste sie wohl oder übel nach Hause. Wir haben dann noch bis um 11 Uhr gewartet.
Aber die Jungs waren pünktlich, so dass ich um kurz nach 11 Uhr schlafen konnte.
Liebe Grüße eure Lynn
Mein Wochenende war ganz schön. Das lag nicht nur an dem sonnigem und warmen Wetter das wir hier hatten, sondern ich habe mich auch mit andern netten Au pairs getroffen und tolle Sachen gemacht.
Am Samstag musste ich doch nicht morgens von 6-11 Uhr arbeiten, sondern abends von 6-9 Uhr. Meine Hostmum hatte nämlich vergessen pm hinzuschreiben, also wusste ich nicht genau ob abends oder morgens gemeint war.
Ich lag dann noch bis um 11 Uhr im Bett und habe geschlafen und bin dann doch irgendwann aufgestanden, da ich mich um 12 Uhr mit Jennifer treffen wollte. Jennifer ist auch ein deutsches Au pair, aber sie wohnt ziemlich weit außerhalb von DC und daher hatten wir bis jetzt irgendwie noch keine Gelegenheit uns zu treffen.
Ich habe ihr dann zuerst mal die Gegend, wo ich wohne gezeigt und danach sind wir zu mir nach Hause gegangen, da ich mir noch Brote schmieren wollte. Wir hatten nämlich ordentlich was vor.
Zuerst sind wir zum Kapitol gegangen und dann weiter zur "Mall", wo ich Jennifer die ganzen Museen gezeigt habe.
Dann habe ich mal wieder das Washington Monument gesehen, konnte diesmal mal aber etwas näher herangehen, da sie ein Teil der Sperrung aufgelöst hatten. Aber oben drauf darf man trotzdem vorerst weiter nicht, da das Monument durch das Erdbeben im August noch einsturzgefährdet ist. Wir sind dann weiter zum Lincoln Memorial gegangen, das ich ja auch schon mehrmals gesehen hatte.
Aber danach wollten wir dann zum Thomas Jefferson Memorial und da mussten wir dann doch mal wie Touristen auf die Karte gucken.
Wir sind dann am Tidal Basin entlang gelaufen, der so etwas ähnliches ist, wie ein künstlich angelegter See.
Auf dem Weg zum Thomas Jefferson Memorial haben wir uns noch das Franklin D. Roosevelt Memorial angeguckt. Ihr merkt schon, Washington mangelt es nicht an Memorials.
Nachdem wir uns dann Thomas Jefferson Memorial angeguckt haben, sind wir wieder zurück zur Mall gegangen und ich musste mich schon von Jennifer verabschieden, da sie noch zu einem Konzert wollte.
Ich bin also alleine nach Hause gefahren und habe dann den Abend zusammen mit Ziggy verbracht, der merkwürdigerweise sehr ruhig und ausgeglichen war. Also war das ins Bett bringen kein Problem.
Am Sonntag konnte ich auch wieder ausschlafen, bin aber schon um halb 10 aufgestanden und habe mir Frühstück gemacht. Währenddessen habe ich noch mit meiner Familie geskypet, was sehr lustig war, da ich am frühstücken war und sie bald Abendbrot essen wollten. Viele Grüße an euch!
Ich bin dann um 12 Uhr nach Alexandria (Vorort von DC und nicht die Stadt in Ägypten) gefahren um mich dort mit Miryam, Carla und Natalya, die genauso wie Carla auch aus Bolivien kommt zu treffen und Alexandrias Old Town zu besichtigen.
Es hat zwar etwas gedauert bis alle da war, aber um kurz nach 1 konnte es dann losgehen.
Und Alexandrias Old Town ist wirklich schön. Sie haben viele kleine Geschäfte dort und noch mehr kleine Galerien. Die Architektur erinnert stark an Großbritannien, weshalb ich mich manchmal auch wie in England gefühlt habe.
Wir sind dann bis zu Hafen am Potomac River gelaufen und haben da noch eine kleine Fotossession abgehalten (Carla liebt es Fotos zu machen und sie fragte wirklich jeden ob er ein Foto von uns machen könnte).
Miryam und ich haben dann auf dem Weg zurück versucht über ihr iPhone portugiesisch zu lernen, was auch gar nicht mal schlecht klappte. Desculpe!
Wir haben dann in einem mexikanischen Restaurant zu Abend/Mittag gegessen und das Essen war auch sehr lecker und mit 7$ auch nicht zu teuer. Die haben überings in Virginia ein viel geringeren Tax als in DC (Virgina: 2,5%, DC: 6%), also immer schön in Virginia shoppen gehen.
Gegen halb 6 sind wir dann wieder zurück gefahren und haben schonmal geplant, wo wir noch so überall in DC's Umgebung hinfahren wollen. Und wir haben noch einiges vor.
Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Tag mit den beiden und Nataly ist auch sehr nett, aber leider ist sie nur noch bis Januar/Februar hier.
An meiner Metrostation habe ich mich dann mit Corinna getroffen, da sie für den Abend keine Bleibe hatte, da die Jungs nicht zu Hause waren und ein paar Freunde vom Flughafen abholen mussten. Und Corinna hatte keinen Schlüssel. Also habe ich sie kurzerhand aufgenommen und wir haben dann zusammen noch ein kleines Abendessen gegessen und den ganzen restlichen Abend gequatscht. Das tat dann auch mal gut.
Eigentlich wollte Corinna auch bei mir übernachte, da die Jungs sie erst um 11 Uhr hätten abholen können, aber sie wollte am nächsten Tag eine Pentagon Tour machen und dafür brauchte sie ihren Reisepass. Also musste sie wohl oder übel nach Hause. Wir haben dann noch bis um 11 Uhr gewartet.
Aber die Jungs waren pünktlich, so dass ich um kurz nach 11 Uhr schlafen konnte.
Liebe Grüße eure Lynn
11/11/11 - Veteran's Day
Hallo alle!
Jetzt habe ich es letzte Woche gar nicht geschafft irgendtetwas auf meinem Blog zu stellen.. dann kommt das halt jetzt.
Die Woche ging aber auch echt schnell rum...
Am Montag habe ich nicht viel gemacht, da ich noch so müde und erschöpft von dem New York Trip war. Also habe ich nur das Haus ein bisschen aufgeräumt und ansonsten viel geschlafen und ... nichts getan.
Am Dienstag war ich dann wieder fit und habe mich mit Corinna, dem Au pair, was vor mir in meiner Gastfamilie war, vor Ziggy's Schule getroffen. Ziggy hat sie auch gleich erkannt und sie auch umarmt. Dann haben wir beide Ziggy im Pausenhof zurück gelassen und sind zu Carla, einem bolivianischem Au pair aus meinem Cluster, gelaufen.
Währendessen haben wir die ganze Zeit gequatscht und Corinna kann noch gar nicht richtig glauben das sie in einer Woche schon nach Hause fligen muss. Sie würde am liebsten hierbleiben.
Ich frage mich ob es mir, wenn ich dann nach Hause muss, auch so gehen wird ... im Moment kann ich mir das nämlich noch nicht vorstellen.
Bei Carla haben wir dann sehr leckere, von Corinna mitgebrachte Cookies gegessen und Corinna und Carla haben noch Fotos ausgetauscht. So habe ich auch mal gesehen, was die Au pairs vor mir so gemacht haben.
Weil draußen so wunderschönes Wetter war (17 Grad im November und strahlender Sonnenschein), sind wir zur Waterfront d.h. zum Ufer des Potomac River gelaufen. Zwischendurch haben wir noch kurz bei FroZenYo gestoppt (muss ja sein) und ich konnte ein paar von den neuen Sorten probieren. Ach, ich könnte da echt jeden Tag hingehen.
An der Waterfront haben wir uns dann auf Holzliegen mit Blick zum Wasser gelegt und einfach nur die Sonne genossen. Ich wäre beinahe eingeschlafen.
Also wenn gutes Wetter ist, ist das echt ein schöner Ort zum entspannen.
Corinna und ich sind dann noch zusammen nach Hause gelaufen und haben uns für den nächsten Abend zum Abendessen bei mir verabredet - damit sie auch noch mal ein Abschiedsessen mit ihrer alten Gastfamilie hat.
Da am Mittwoch immer noch so gutes Wetter war, habe ich mal Ziggy's Spielzeuge, die draußen rumliegen sauber gemacht und sortiert. Besonders viel Spaß hat es zwar nicht gemacht, aber muss ja gemacht werden.
Zumal ich auch nicht so gut auf Ziggy zu sprechen war, da ich ihn in Verdacht hatte mein Computer kaputt gemacht zu haben. Er war jedenfalls morgens allein mit ihm und als ich zurück kam war er auf Stand-by und an einem anderen Platz.
Zum Glück läuft mein PC wieder, aber ich hatte echt so Angst, das der nicht mehr funktioniert und ich mehrere hundert Dollar für die Reparatur hätte bezahlen müssen. Also ich sah echt schon viele Probleme auf mich zukommen, aber am Ende ist doch alles gut geworden.
Und es ist auch gutes am Mittwoch passiert.
Meine Hostmum hat ein Dauerauftrag für mich eingerichtet und ich bekomme jetzt alle 2 Wochen automatisch mein Geld auf mein Konto. Ich brauchte den nämlich, da ich eine direkte Einzahlung von 250$ oder mehr jeden Monat auf mein Konto brauche. Ansonsten muss ich 8$ Gebühr jeden Monat bezahlen. Also ist der Dauerauftrag echt eine feine Sache, da ich meine Hostmum auch nicht mehr daran erinnern muss mich zu bezahlen.
Da ich mittwochs immer koche, habe ich diesmal Tomatensuppe mit Karotten und Bohnen und Frikadellen und Reis gemacht. Einfach mal alle Reste aufgebraucht die wir haben, da unsere Schränke und der Kühlschrank immer so voll sind.
Corinna ist dann auch noch dazu gekommen und wir hatten eigentlich ein ganz nettes Abendessen. Nur Ziggy sah das nicht so und war ziemlich schlecht gelaunt.
Wie auch immer Corinna und ich haben dann noch den Abwasch zusammen gemacht und und verabschiedet. Echt schade, das sie nicht hierbleiben kann...
Am Donnerstag habe ich nicht viel gemacht, nur ein bisschen mein Zimmer sauber gemacht und noch 100$ auf mein neues Konto eingezahlt.
Und ich habe endlich meinen Collegekurs gebucht. Am 3. und 4. Dezember werde ich in Baltimore sein und herausfinden was "Experiencing American and Interior Design" sein soll.
Ich bin ja schon mal gespannt...
Am Freitag war der 11.11.2011 - und gleichzeitig auch noch Veteran's Day hier in der USA d.h. alle Kinder hatten schulfrei. Meine Hostmum hat sich aber auch freigenommen, da sie sich immer noch so krank gefühlt hat.
Um 11:11 Uhr sollte ein Militärorchester in einem Park in der Nähe von Ziggy's Schule spielen und die wollten wir uns dann angucken. Aber leider sind wir zu spät gekommen, da Ziggy's Freund Henry einen totalen Aufstand gemacht hat und unbedingt mit dem Auto fahren wollte und auch seine Winterjacke nicht anziehen wollte.
Also haben wir das Orchester verpasst, aber wir haben noch mit ein paar von den Orchesterleuten geredet. Da es ja ein Orchester der Army (oder Navy?) war, hatten sie alle ihre schicken Uniformen an und einer hat den Kids erklärt wofür er seine ganzen Medaillen bekommen hat.
Ich habe mir nur meinen Teil dazu gedacht ... das die Amis auch auf diesen ganzen Militärquatsch stehen müssen.
Jessica ist um 12 Uhr dann zu ihrem Yogakurs gefahren und Ziggy und ich haben zuerst noch ein bisschen auf dem Pausenhof seiner Schule gespielt und sind dann Richtung Playseum gegangen, da wir uns da mit Line und ihren beiden Kids treffen wollten.
Vorher haben wir uns noch einen Hot Dog und Pommes mit Käsesauce bei DC-3 geholt. Rihtig schön fettes amerikanisches Essen. Aber muss ja auch mal sein.
Den restlichen Nachmittag haben wir dann im Playseum verbracht, das, da alle Kinder frei hatten, sehr voll war. Aber die Kids hatten trotzdem Spaß und haben auch einigermaßen friedlich miteinander gespielt. Und wir Au pairs hatten auch Spaß.
Am Abend wollte Corinna dann ein deutsches Abschiedsdinner geben und ich war auch eingeladen. Da sie ja im Moment bei amerikanischen Freunden wohnt, hat uns einer der "guys" (so nenen die anderen Au pairs, die Jungs immer) von der Metrostation abgeholt. Und ich habe wieder ein paar Au pairs aus meinem Cluster kennen gelernt. Aber die sind alle schon über 21, also nicht mehr "underage". Ich glaube, ich bin mit das jüngste Au pair hier in meinem Cluster.
Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Abend, Corinnas Essen war sehr lecker und wir haben dann noch so ein ähnliches Spiel wir "Tabu" gespielt, was sehr lustig war.
Gegen halb 12 sind dann noch mehr amerikanische Freunde gekommen und die wollten dann alle zusammen noch feieren gehen. Da ich aber dachte, ich müsste am nächsten Morgen arbeiten, bin ich nicht mit gekommen. Wäre sowiso etwas schwierig gewesen, da ich ja noch unter 21 bin und die anderen nicht in einen "underage" Club oder Bar gehen wollen.
Also hat mich einer der Jungs, der nichts getrunken hatte nach Hause gefahren. Wir haben uns zwar ein paar Mal verfahren, aber am Ende doch noch das richtige Haus gefunden.
Liebe Grüße eure Lynn
Jetzt habe ich es letzte Woche gar nicht geschafft irgendtetwas auf meinem Blog zu stellen.. dann kommt das halt jetzt.
Die Woche ging aber auch echt schnell rum...
Am Montag habe ich nicht viel gemacht, da ich noch so müde und erschöpft von dem New York Trip war. Also habe ich nur das Haus ein bisschen aufgeräumt und ansonsten viel geschlafen und ... nichts getan.
Am Dienstag war ich dann wieder fit und habe mich mit Corinna, dem Au pair, was vor mir in meiner Gastfamilie war, vor Ziggy's Schule getroffen. Ziggy hat sie auch gleich erkannt und sie auch umarmt. Dann haben wir beide Ziggy im Pausenhof zurück gelassen und sind zu Carla, einem bolivianischem Au pair aus meinem Cluster, gelaufen.
Währendessen haben wir die ganze Zeit gequatscht und Corinna kann noch gar nicht richtig glauben das sie in einer Woche schon nach Hause fligen muss. Sie würde am liebsten hierbleiben.
Ich frage mich ob es mir, wenn ich dann nach Hause muss, auch so gehen wird ... im Moment kann ich mir das nämlich noch nicht vorstellen.
Bei Carla haben wir dann sehr leckere, von Corinna mitgebrachte Cookies gegessen und Corinna und Carla haben noch Fotos ausgetauscht. So habe ich auch mal gesehen, was die Au pairs vor mir so gemacht haben.
Weil draußen so wunderschönes Wetter war (17 Grad im November und strahlender Sonnenschein), sind wir zur Waterfront d.h. zum Ufer des Potomac River gelaufen. Zwischendurch haben wir noch kurz bei FroZenYo gestoppt (muss ja sein) und ich konnte ein paar von den neuen Sorten probieren. Ach, ich könnte da echt jeden Tag hingehen.
An der Waterfront haben wir uns dann auf Holzliegen mit Blick zum Wasser gelegt und einfach nur die Sonne genossen. Ich wäre beinahe eingeschlafen.
Also wenn gutes Wetter ist, ist das echt ein schöner Ort zum entspannen.
Corinna und ich sind dann noch zusammen nach Hause gelaufen und haben uns für den nächsten Abend zum Abendessen bei mir verabredet - damit sie auch noch mal ein Abschiedsessen mit ihrer alten Gastfamilie hat.
Da am Mittwoch immer noch so gutes Wetter war, habe ich mal Ziggy's Spielzeuge, die draußen rumliegen sauber gemacht und sortiert. Besonders viel Spaß hat es zwar nicht gemacht, aber muss ja gemacht werden.
Zumal ich auch nicht so gut auf Ziggy zu sprechen war, da ich ihn in Verdacht hatte mein Computer kaputt gemacht zu haben. Er war jedenfalls morgens allein mit ihm und als ich zurück kam war er auf Stand-by und an einem anderen Platz.
Zum Glück läuft mein PC wieder, aber ich hatte echt so Angst, das der nicht mehr funktioniert und ich mehrere hundert Dollar für die Reparatur hätte bezahlen müssen. Also ich sah echt schon viele Probleme auf mich zukommen, aber am Ende ist doch alles gut geworden.
Und es ist auch gutes am Mittwoch passiert.
Meine Hostmum hat ein Dauerauftrag für mich eingerichtet und ich bekomme jetzt alle 2 Wochen automatisch mein Geld auf mein Konto. Ich brauchte den nämlich, da ich eine direkte Einzahlung von 250$ oder mehr jeden Monat auf mein Konto brauche. Ansonsten muss ich 8$ Gebühr jeden Monat bezahlen. Also ist der Dauerauftrag echt eine feine Sache, da ich meine Hostmum auch nicht mehr daran erinnern muss mich zu bezahlen.
Da ich mittwochs immer koche, habe ich diesmal Tomatensuppe mit Karotten und Bohnen und Frikadellen und Reis gemacht. Einfach mal alle Reste aufgebraucht die wir haben, da unsere Schränke und der Kühlschrank immer so voll sind.
Corinna ist dann auch noch dazu gekommen und wir hatten eigentlich ein ganz nettes Abendessen. Nur Ziggy sah das nicht so und war ziemlich schlecht gelaunt.
Wie auch immer Corinna und ich haben dann noch den Abwasch zusammen gemacht und und verabschiedet. Echt schade, das sie nicht hierbleiben kann...
Am Donnerstag habe ich nicht viel gemacht, nur ein bisschen mein Zimmer sauber gemacht und noch 100$ auf mein neues Konto eingezahlt.
Und ich habe endlich meinen Collegekurs gebucht. Am 3. und 4. Dezember werde ich in Baltimore sein und herausfinden was "Experiencing American and Interior Design" sein soll.
Ich bin ja schon mal gespannt...
Am Freitag war der 11.11.2011 - und gleichzeitig auch noch Veteran's Day hier in der USA d.h. alle Kinder hatten schulfrei. Meine Hostmum hat sich aber auch freigenommen, da sie sich immer noch so krank gefühlt hat.
Um 11:11 Uhr sollte ein Militärorchester in einem Park in der Nähe von Ziggy's Schule spielen und die wollten wir uns dann angucken. Aber leider sind wir zu spät gekommen, da Ziggy's Freund Henry einen totalen Aufstand gemacht hat und unbedingt mit dem Auto fahren wollte und auch seine Winterjacke nicht anziehen wollte.
Also haben wir das Orchester verpasst, aber wir haben noch mit ein paar von den Orchesterleuten geredet. Da es ja ein Orchester der Army (oder Navy?) war, hatten sie alle ihre schicken Uniformen an und einer hat den Kids erklärt wofür er seine ganzen Medaillen bekommen hat.
Ich habe mir nur meinen Teil dazu gedacht ... das die Amis auch auf diesen ganzen Militärquatsch stehen müssen.
Jessica ist um 12 Uhr dann zu ihrem Yogakurs gefahren und Ziggy und ich haben zuerst noch ein bisschen auf dem Pausenhof seiner Schule gespielt und sind dann Richtung Playseum gegangen, da wir uns da mit Line und ihren beiden Kids treffen wollten.
Vorher haben wir uns noch einen Hot Dog und Pommes mit Käsesauce bei DC-3 geholt. Rihtig schön fettes amerikanisches Essen. Aber muss ja auch mal sein.
Den restlichen Nachmittag haben wir dann im Playseum verbracht, das, da alle Kinder frei hatten, sehr voll war. Aber die Kids hatten trotzdem Spaß und haben auch einigermaßen friedlich miteinander gespielt. Und wir Au pairs hatten auch Spaß.
Am Abend wollte Corinna dann ein deutsches Abschiedsdinner geben und ich war auch eingeladen. Da sie ja im Moment bei amerikanischen Freunden wohnt, hat uns einer der "guys" (so nenen die anderen Au pairs, die Jungs immer) von der Metrostation abgeholt. Und ich habe wieder ein paar Au pairs aus meinem Cluster kennen gelernt. Aber die sind alle schon über 21, also nicht mehr "underage". Ich glaube, ich bin mit das jüngste Au pair hier in meinem Cluster.
Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Abend, Corinnas Essen war sehr lecker und wir haben dann noch so ein ähnliches Spiel wir "Tabu" gespielt, was sehr lustig war.
Gegen halb 12 sind dann noch mehr amerikanische Freunde gekommen und die wollten dann alle zusammen noch feieren gehen. Da ich aber dachte, ich müsste am nächsten Morgen arbeiten, bin ich nicht mit gekommen. Wäre sowiso etwas schwierig gewesen, da ich ja noch unter 21 bin und die anderen nicht in einen "underage" Club oder Bar gehen wollen.
Also hat mich einer der Jungs, der nichts getrunken hatte nach Hause gefahren. Wir haben uns zwar ein paar Mal verfahren, aber am Ende doch noch das richtige Haus gefunden.
Liebe Grüße eure Lynn
Abonnieren
Posts (Atom)
