Hallo alle!
Nachdem wir in New York angekommen waren, haben wir erstmal unsere Koffer in das Apartment meiner Hostmum gebracht. Und das liegt wirklich mitten in New York (86th St) und ist nur 2 Blocks vom Central Park entfernt. Und für eine Wohnung mitten in New York City, ist diese auch ziemlich groß. Das nächste Mal, wenn wir nochmal hinfahren, mache ich mal Fotos.
Wir haben im Prinzip den ganzen Nachmittag auf einem riesigen Spielplatz im Central Park verbracht. Der Spielplatz befindet sich in der Nähe des Columbus Circle und beinhaltet auch einen Kletterfelsen auf dem die Kinder rumturnen können.
Als es dann dunkel wurde und wir Ziggy fast verloren hätten sind wir mit der Metro wieder zurück zum Apartment gefahren, aber haben vorher noch Pizza gegessen. So fühlt es sich also an, wenn man mitten in New York wohnt.
Am nächsten Tag sind wir ins Metropolitan Museum of Art gegangen und haben uns die Austellung über das alte Ägypten angeguckt.
Dann mussten wir leider schon wieder zum Bahnhof nach Washington. Aber ich habe mich trotzdem gefreut wieder in DC zu sein. Hat sich schon fast so angefühlt, wie nach Hause zu kommen.
Liebe Grüße eure Lynn
Montag, 28. November 2011
Sonntag, 27. November 2011
Thanksgiving (Truthahnfressen)
Hallo alle!
Happy Thanksgiving!
Diesen Donnerstag (24.11.2011) war in den USA Thanksgiving, das als Familientreffen sogar noch wichtiger ist als Weihnachten und an dem eigentlich nur gegessen wird.
Ich habe mein Thanksgiving zusammen mit meiner Hostmum, Ziggy und der Familie meiner Hostmum in New York (ich meine den Staat, nicht die Stadt) auf dem Land bei den Eltern meiner Hostmum verbracht.
Und es war doch ganz nett und sehr interessant, diesen typisch amerikanischen Feiertag zu erleben.
Am Donnerstagmorgen sind wir schon um kurz nach 6 Uhr zum Dallas Airport gefahren. Um 7 Uhr waren wir dann da, da der Flughafen wirklich ein bisschen weit außerhalb liegt.
Also einchecken, damit wir unsere Tickets bekommen. Ging auch ganz einfach, ich brauchte noch nicht einmal meinen Reisepass vorzeigen.
Meine Hostmum und ich hatten kleine Handgepäcktrolleys dabei und Ziggy einen großen Rucksack. Da, wenn man Gepäck aufgeben wollte, pro Gepäckstück nochmal 25$ hätte zahlen sollen, haben wir das nicht gemacht. Und ich ahnte das, das ein Problem werden würde.
Wir sind also weiter zum Securitycheck gegangen. Da musste ich dann meinen Reisepass vorzeigen, aber hat auch alles gut geklappt und ich konnte passieren.
Dann kamen wir zu den Scannern. Und das ist der Part, der ärgerlich werden sollte.
In Amerika darf man genau wie in Europa nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeiten und Gels im Hangepäck haben. Da ich nicht genau wusste wie viel das ist und da ich dachte, da ich mein Handgepäckstrolley als normales Gepäck hätte aufgegeben können, habe ich meine große Shampooflasche, mein Duschgel und mein Hairspray mitgenommen.
Das alles konnte ich dann beim Flughafen lassen, da das natürlich viel zu viel an Flüssigkeit war. Erlaubt waren 4 oz und ich hatte 12 oz. Also konnte ich mein nagelneues Duschgel in den Müll werfen. Das war wirklich ärgerlich, da ich es auch noch kein Mal benutzt hatte. Zum Glück war es nicht so teuer gewesen.
Die Amerikaner sind beim scannen sowieso viel strenger. Man muss Jacke und Schuhe ausziehen, dann zuerst durch einen normalen Scanner und dann noch so einen Spezialscanner (Nacktscanner?) durchgehen und wird dann, egal ob es gepiept hat oder nicht, nochmal gründlich abgetastet. Da fühlt man sich teilweise echt wie ein Verbrecher und es ist sehr, sehr, nervig. Also am besten nur weite Strecken fliegen, ansonsten lohnt sich der ganze Aufstand nicht.
Als wir den ganzen Securitykram hinter uns hatten, sind wir mit dem Airtrain zu unserem Gate gefahren und haben da, dann unser Frühstück gekauft und da auch schon das Boarding begann, sind wir gleich ins Flugzeug gestiegen. Und das war wirklich das kleinste Flugzeug, das ich jemals gesehen habe. Nur 15 Sitzreihen mit einmal 2 Sitzen und einmal 1 Sitz auf jeder Seite. Es gab auch nur einen Steward, der dann alleine die Getränke und keine Snacks servieren durfte.
Aber der Flug selber war ganz schön. Ich habe zuerst gefrühstückt und dann die Aussicht genossen, da es keine Wolken gab und wir auch ziemlich tief geflogen sind. Und von oben sieht Amerika fast aus wie Deutschland, nur das es mehr Wälder in den USA gibt.
Nach ca. 1 Stunde und 15 Minuten sind wir dann in White Plains, NY gelandet. Der Flughafen war wirklich winzig, aber wenigstens gab es einen Flughafen. Obwohl White Plains so nah an NYC dran ist, ist es doch schon sehr kleinstäditsich. Aber es sollte noch besser werden.
Der Bruder meiner Hostmum hat uns dann vom Flughafen abgeholt und wir sind zuerst zu ihm und seiner Familie nach Hause gefahren.
Dort habe ich dann Ziggy's Cousins kennengelernt, die Drillinge sind (2 Jungs und ein 1 Mädchen) und schon Teenager sind.
Danach sind wir dann nochmal eine Stunde mit dem Auto gefahren, um zu Jessicas Eltern zu gelangen.
Und die haben wirklich weit außerhalb gewohnt. Ich habe mir nur gedacht, wenn ich da Aupair wäre, würde ich eingehen. Ich meine für ein Wochenende ist es ja mal ganz nett, aber länger würde ich es da echt nicht aushalten.
Die Eltern meiner Hostmum sind auch sehr nett. Ihr Vater ist so etwas wie ein Künstler, deshalb waren auf dem ganzen Grundstück sehr interessante Skulpturen ausgestellt. Und er hat auch seine eigene Galerie und auch seine eigene Werkstatt. Und er arbeitet immer noch an neuen Skulpturen, obwohl er Parkinson hat und sich deshalb nur sehr langsam bewegen kann.
Da alle schon so hungrig waren haben wir das Thanksgivingessen einfach auf den Nachmittag verschoben. Und es gab eine Menge und es war eigentlich auch ganz lecker. Teilweise wusste ich zwar nicht was ich da gerade esse, aber solange es gut schmeckt.
Um die ganzen Kalorien, die wir zu uns genommen hatten sind wir dann spazieren gegangen und da habe ich mich fast wie in Deutschland gefühlt, da die Landschaft wirklich sehr ähnlich aussah und auch das Wetter sehr deutsch war. Also sehr kalt.
Die restlichen Tage haben wir uns eigentlich nur entspannt und Ziggy und ich haben ganz oft Rocketball gespielt, da die Großeltern eine hauseigenen Rocketballhalle haben (Rocketball ist so etwas ähnliches wie Squash).
Dann sind wir nocheinmal in die "Stadt" gefahren. Oder besser ein Dorf mit einer Hauptstraße und 4 Kreuzungen. Aber sie hatten ein Buchgeschäft, wo ich mir dann das Buch "The Help" gekauft habe (Danke, Tina für die Idee!). Der Kinofilm zum Buch müsste bei euch eigentlich bald rauskommen. Und ich finde es bis jetzt ziemlich interessant.
Das war dann eigentlich unser Thanksgiving. Sehr entspannt und mit viel Essen. Allerdings schlägt Thanksgiving immer noch nicht Halloween als mein Lieblingsfeiertag in Amerika.
Am Samstag (26.11.2011) sind wir dann endlich wieder in eine große Stadt gefahren und zwar nach NewNew York gesehen.
Was mir in NYC so passiert ist, erfahrt ihr dann im nächsten Blogpost.
Liebe Grüße eure Lynn
Happy Thanksgiving!
Diesen Donnerstag (24.11.2011) war in den USA Thanksgiving, das als Familientreffen sogar noch wichtiger ist als Weihnachten und an dem eigentlich nur gegessen wird.
Ich habe mein Thanksgiving zusammen mit meiner Hostmum, Ziggy und der Familie meiner Hostmum in New York (ich meine den Staat, nicht die Stadt) auf dem Land bei den Eltern meiner Hostmum verbracht.
Und es war doch ganz nett und sehr interessant, diesen typisch amerikanischen Feiertag zu erleben.
Am Donnerstagmorgen sind wir schon um kurz nach 6 Uhr zum Dallas Airport gefahren. Um 7 Uhr waren wir dann da, da der Flughafen wirklich ein bisschen weit außerhalb liegt.
Also einchecken, damit wir unsere Tickets bekommen. Ging auch ganz einfach, ich brauchte noch nicht einmal meinen Reisepass vorzeigen.
Meine Hostmum und ich hatten kleine Handgepäcktrolleys dabei und Ziggy einen großen Rucksack. Da, wenn man Gepäck aufgeben wollte, pro Gepäckstück nochmal 25$ hätte zahlen sollen, haben wir das nicht gemacht. Und ich ahnte das, das ein Problem werden würde.
Wir sind also weiter zum Securitycheck gegangen. Da musste ich dann meinen Reisepass vorzeigen, aber hat auch alles gut geklappt und ich konnte passieren.
Dann kamen wir zu den Scannern. Und das ist der Part, der ärgerlich werden sollte.
In Amerika darf man genau wie in Europa nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeiten und Gels im Hangepäck haben. Da ich nicht genau wusste wie viel das ist und da ich dachte, da ich mein Handgepäckstrolley als normales Gepäck hätte aufgegeben können, habe ich meine große Shampooflasche, mein Duschgel und mein Hairspray mitgenommen.
Das alles konnte ich dann beim Flughafen lassen, da das natürlich viel zu viel an Flüssigkeit war. Erlaubt waren 4 oz und ich hatte 12 oz. Also konnte ich mein nagelneues Duschgel in den Müll werfen. Das war wirklich ärgerlich, da ich es auch noch kein Mal benutzt hatte. Zum Glück war es nicht so teuer gewesen.
Die Amerikaner sind beim scannen sowieso viel strenger. Man muss Jacke und Schuhe ausziehen, dann zuerst durch einen normalen Scanner und dann noch so einen Spezialscanner (Nacktscanner?) durchgehen und wird dann, egal ob es gepiept hat oder nicht, nochmal gründlich abgetastet. Da fühlt man sich teilweise echt wie ein Verbrecher und es ist sehr, sehr, nervig. Also am besten nur weite Strecken fliegen, ansonsten lohnt sich der ganze Aufstand nicht.
Als wir den ganzen Securitykram hinter uns hatten, sind wir mit dem Airtrain zu unserem Gate gefahren und haben da, dann unser Frühstück gekauft und da auch schon das Boarding begann, sind wir gleich ins Flugzeug gestiegen. Und das war wirklich das kleinste Flugzeug, das ich jemals gesehen habe. Nur 15 Sitzreihen mit einmal 2 Sitzen und einmal 1 Sitz auf jeder Seite. Es gab auch nur einen Steward, der dann alleine die Getränke und keine Snacks servieren durfte.
Aber der Flug selber war ganz schön. Ich habe zuerst gefrühstückt und dann die Aussicht genossen, da es keine Wolken gab und wir auch ziemlich tief geflogen sind. Und von oben sieht Amerika fast aus wie Deutschland, nur das es mehr Wälder in den USA gibt.
Nach ca. 1 Stunde und 15 Minuten sind wir dann in White Plains, NY gelandet. Der Flughafen war wirklich winzig, aber wenigstens gab es einen Flughafen. Obwohl White Plains so nah an NYC dran ist, ist es doch schon sehr kleinstäditsich. Aber es sollte noch besser werden.
Der Bruder meiner Hostmum hat uns dann vom Flughafen abgeholt und wir sind zuerst zu ihm und seiner Familie nach Hause gefahren.
Dort habe ich dann Ziggy's Cousins kennengelernt, die Drillinge sind (2 Jungs und ein 1 Mädchen) und schon Teenager sind.
Danach sind wir dann nochmal eine Stunde mit dem Auto gefahren, um zu Jessicas Eltern zu gelangen.
Und die haben wirklich weit außerhalb gewohnt. Ich habe mir nur gedacht, wenn ich da Aupair wäre, würde ich eingehen. Ich meine für ein Wochenende ist es ja mal ganz nett, aber länger würde ich es da echt nicht aushalten.
Die Eltern meiner Hostmum sind auch sehr nett. Ihr Vater ist so etwas wie ein Künstler, deshalb waren auf dem ganzen Grundstück sehr interessante Skulpturen ausgestellt. Und er hat auch seine eigene Galerie und auch seine eigene Werkstatt. Und er arbeitet immer noch an neuen Skulpturen, obwohl er Parkinson hat und sich deshalb nur sehr langsam bewegen kann.
| Ziggy aka Darth Vader |
Da alle schon so hungrig waren haben wir das Thanksgivingessen einfach auf den Nachmittag verschoben. Und es gab eine Menge und es war eigentlich auch ganz lecker. Teilweise wusste ich zwar nicht was ich da gerade esse, aber solange es gut schmeckt.
Um die ganzen Kalorien, die wir zu uns genommen hatten sind wir dann spazieren gegangen und da habe ich mich fast wie in Deutschland gefühlt, da die Landschaft wirklich sehr ähnlich aussah und auch das Wetter sehr deutsch war. Also sehr kalt.
Die restlichen Tage haben wir uns eigentlich nur entspannt und Ziggy und ich haben ganz oft Rocketball gespielt, da die Großeltern eine hauseigenen Rocketballhalle haben (Rocketball ist so etwas ähnliches wie Squash).
Dann sind wir nocheinmal in die "Stadt" gefahren. Oder besser ein Dorf mit einer Hauptstraße und 4 Kreuzungen. Aber sie hatten ein Buchgeschäft, wo ich mir dann das Buch "The Help" gekauft habe (Danke, Tina für die Idee!). Der Kinofilm zum Buch müsste bei euch eigentlich bald rauskommen. Und ich finde es bis jetzt ziemlich interessant.
Das war dann eigentlich unser Thanksgiving. Sehr entspannt und mit viel Essen. Allerdings schlägt Thanksgiving immer noch nicht Halloween als mein Lieblingsfeiertag in Amerika.
Am Samstag (26.11.2011) sind wir dann endlich wieder in eine große Stadt gefahren und zwar nach NewNew York gesehen.
Was mir in NYC so passiert ist, erfahrt ihr dann im nächsten Blogpost.
Liebe Grüße eure Lynn
Donnerstag, 24. November 2011
Packen für NY + Hausaufgaben
Hallo alle!
Bevor ich euch über Thanksgiving berichte, will ich euch erstmal erzählen wie meine Woche bisher abgelaufen ist.
Montag habe ich nicht viel gemacht, aber am Nachmittag hatte ich auf einmal Lust Cookies zu backen. Also schnell ein einfaches Rezept im Internet gesucht und schon konnte ich anfangen meine "Peanut Butter Cookies" zu backen.
Ging auch echt schnell und einfach und die Cookies schmecken sehr gut. Man ist zwar nach einem Cookie ziemlich voll, da da soviel Butter drin ist und man muss definitiv Peanut Butter mögen, aber Ziggy, meine Hostmum und ich lieben sie. Ich glaube da muss ich bald nochmal welche backen.
Am Montagabend hat Ziggy total das Theater gemacht und deshalb auch keine Abendbrot bekommen. Darüber hat er sich noch mehr aufgeregt und hat versucht seine Mum zu überreden, doch noch was zu essen zu bekommen. Das wurde aber nichts.
Am Dienstagmorgen hatte Ziggy sich aber wieder beruhigt und hat sich auch ziemlich gut benommen.
Im Allgemeinen verstehen ich und Ziggy uns jetzt sehr gut und haben immer viel Spaß zusammen. Er hört mittlerweile auch ganz gut, wenn ich was von ihm will und ich bin auch ein bisschen geduldiger mit ihm und lass ihn öfter machen, was er will.
Am Mittwoch habe ich angefangen für mich und Ziggy zu packen, da wir über Thanksgiving zu den Eltern meiner Hostmum in der Nähe von White Plains, NY fahren. Und am Samstag fahren wir dann nach NYC und übernachten dort. Ich freue mich schon.
Dann habe ich noch ein paar Briefe zur Post gebracht und Geld von meinem Konto abgehoben. Hier gibt es überings nur einen Automaten für alles, also Geld und Kontoauszüge. Ich glaube man kann an dem Automaten sogar was einzahlen. Das Schlechte ist, er ist draußen, also würde ich da nicht so gerne im Dunkeln hingehen und was abheben.
Danach habe ich mein Raum noch gestaubsaugt und alles aus Vordermann gebracht, damit es auch nett aussieht, wenn ich am Sonntag wieder zurück komme.
Geskypet habe ich auch noch und so die letzten Neuigkeiten von meiner Familie erfahren. Hab euch alle ganz doll lieb!
Dann musste ich ja noch Hausaufgaben machen, für mein Wochenende in Baltimore. Ich muss 5 Seiten auf dem Computer über mein Leben in Deutschland, meine Gastfamilie und meine Zukunft schreiben. Dazu muss ich noch ein 21-tägiges Tagebuch verfassen, indem ich jeden Tag genau aufschreiben muss, was ich wann zu welcher Uhrzeit gemacht habe.
Ein Beispiel:
Eigentlich nicht besonders schwer, aber zeitaufwendig und langweilig. Irgendwie habe ich jetzt schon verlernt Hausaufgaben zu machen ...
Um 5 Uhr bin ich dann rübergegangen zu Ziggy's Freund Matteo, um auf ihn aufzupassen, während er mit seinem Freund gespielt hat. Gegen kurz nach 7, sind wir nach Hause gegangen und Ziggy hat noch ein bisschen gespielt, während ich seine Klamotten in seinen Rucksack gepackt habe. Dann haben wir zusammen die Spiele und Bücher ausgesucht, die er mitnehmen will. Um 9 Uhr ist meine Hostmum nach Hause gekommen (sie war noch bei einer Freundin) und ich konnte ins Bett gehen, da ich am nächsten Morgen schon um halb 6 Uhr aufstehen musste, da wir unser Flug nach NewYork um 8 Uhr gehen sollte und wir noch zum Dulles Airport fahren mussten, der ein bisschen weiter außerhalb ist.
Wie mein Thanksgiving so abgelaufen ist und wie die Familie meiner Hostmum so ist, erzähle ich euch dann das nächste Mal.
Liebe Grüße eure Lynn
Bevor ich euch über Thanksgiving berichte, will ich euch erstmal erzählen wie meine Woche bisher abgelaufen ist.
Montag habe ich nicht viel gemacht, aber am Nachmittag hatte ich auf einmal Lust Cookies zu backen. Also schnell ein einfaches Rezept im Internet gesucht und schon konnte ich anfangen meine "Peanut Butter Cookies" zu backen.
Ging auch echt schnell und einfach und die Cookies schmecken sehr gut. Man ist zwar nach einem Cookie ziemlich voll, da da soviel Butter drin ist und man muss definitiv Peanut Butter mögen, aber Ziggy, meine Hostmum und ich lieben sie. Ich glaube da muss ich bald nochmal welche backen.
Am Montagabend hat Ziggy total das Theater gemacht und deshalb auch keine Abendbrot bekommen. Darüber hat er sich noch mehr aufgeregt und hat versucht seine Mum zu überreden, doch noch was zu essen zu bekommen. Das wurde aber nichts.
Am Dienstagmorgen hatte Ziggy sich aber wieder beruhigt und hat sich auch ziemlich gut benommen.
Im Allgemeinen verstehen ich und Ziggy uns jetzt sehr gut und haben immer viel Spaß zusammen. Er hört mittlerweile auch ganz gut, wenn ich was von ihm will und ich bin auch ein bisschen geduldiger mit ihm und lass ihn öfter machen, was er will.
Am Mittwoch habe ich angefangen für mich und Ziggy zu packen, da wir über Thanksgiving zu den Eltern meiner Hostmum in der Nähe von White Plains, NY fahren. Und am Samstag fahren wir dann nach NYC und übernachten dort. Ich freue mich schon.
Dann habe ich noch ein paar Briefe zur Post gebracht und Geld von meinem Konto abgehoben. Hier gibt es überings nur einen Automaten für alles, also Geld und Kontoauszüge. Ich glaube man kann an dem Automaten sogar was einzahlen. Das Schlechte ist, er ist draußen, also würde ich da nicht so gerne im Dunkeln hingehen und was abheben.
Danach habe ich mein Raum noch gestaubsaugt und alles aus Vordermann gebracht, damit es auch nett aussieht, wenn ich am Sonntag wieder zurück komme.
Geskypet habe ich auch noch und so die letzten Neuigkeiten von meiner Familie erfahren. Hab euch alle ganz doll lieb!
Dann musste ich ja noch Hausaufgaben machen, für mein Wochenende in Baltimore. Ich muss 5 Seiten auf dem Computer über mein Leben in Deutschland, meine Gastfamilie und meine Zukunft schreiben. Dazu muss ich noch ein 21-tägiges Tagebuch verfassen, indem ich jeden Tag genau aufschreiben muss, was ich wann zu welcher Uhrzeit gemacht habe.
Ein Beispiel:
Wednesday, 11/23/2011
Time
|
Activity
|
6.30-7 am
|
Wake up and get dressed
|
7-8.45 am
|
Wake up Ziggy, make breakfast and pack his lunchbox,
go to school
|
8.45-10 am
|
Send letters to my family and my relatives in
Germany, run some errands
|
10-12.30 pm
|
Wipe table and Ziggy’s chair, wash the dishes,
vacuum my room
|
12.30-2 pm
|
Skype with my family
|
2-2.30 pm
|
Eat lunch
|
2.30-4 pm
|
Do homework
|
4-5 pm
|
Sleep
|
5-7.15 pm
|
Watch Ziggy at a friend’s house, playing Lego with
him and his friend, eat dinner
|
7.15-8 pm
|
Packing for our Thanksgiving weekend in White
Plains, NY
|
8-9 pm
|
Play with Ziggy, bath him, give him a hug good night
|
9-9.15 pm
|
Get ready for bed, fall asleep
|
Mein Wochenende: Lazy day und Shopping am Sonntag
Hallo alle!
Sorry, dass ich nicht früher über mein Wochenende berichten konnte, aber die letzten Tage habe ich die ganze Zeit an meinen Hausaufgaben für meinen Kurs in Baltimore nächstes Wochenende gearbeitet. Ist zwar nicht besonders schwer, aber zeitraubend und ... langweilig. Aber dazu in einem anderen Blogpost mehr.
Ich habe letztes Wocheende auch gar nicht soviel gemacht.
Samstag habe ich nämlich eigentlich gar nichts gemacht, außer im Bett zu liegen und sehr, sehr spät zu frühstücken.
Am Sonntag habe ich mich mit Luli, dem neuen Au pair in meinem Cluster getroffen. Sie ist auch 18 Jahre alt und kommt aus Argentinien. Sie ist auch sehr nett, nur das das mit der Verständigung manchmal ein bisschen hapert, da ihr Englisch nicht so gut ist. Aber wir verstehen uns trotzdem irgendwie.
Wir sind dann zusammen shoppen gegangen. Zuerst waren wir bei H&M und ich habe mir neue Handschuhe gekauft, da meine alten verloren gegangen sind. Dann habe ich mir noch eine Leggings und Legwarmers gekauft.
Danach sind wir zu "Forever 21" gegangen und dort habe ich endlich mein Partyoutfit gefunden. Ich kann jetzt ein kurzes, schwarzes, asymmetrisches Kleid und ein schwarze Glitzerjacke mein Eigen nennen.
Weil wir so langsam Hunger bekamen, sind wir bei "Pret-a-manger" Mittagessen gegangen. Ich hatte ein kleines Baguette und eine Suppe.
Danach sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen ohne ein bestimmtes Ziel. Und ich konnte Luli zeigen, wie gut ich mich beim Metro Center auskenne. Nicht! Da verlaufe ich mich nämlich immer noch.
Um 3 Uhr war ich wieder zu Hause, da ich noch ein bisschen auf Ziggy aufpassen musste.
Das war im Prinzip mein Wochenende. Nicht besonders spektakulär, aber ganz nett.
Liebe Grüße eure Lynn
Sorry, dass ich nicht früher über mein Wochenende berichten konnte, aber die letzten Tage habe ich die ganze Zeit an meinen Hausaufgaben für meinen Kurs in Baltimore nächstes Wochenende gearbeitet. Ist zwar nicht besonders schwer, aber zeitraubend und ... langweilig. Aber dazu in einem anderen Blogpost mehr.
Ich habe letztes Wocheende auch gar nicht soviel gemacht.
Samstag habe ich nämlich eigentlich gar nichts gemacht, außer im Bett zu liegen und sehr, sehr spät zu frühstücken.
Am Sonntag habe ich mich mit Luli, dem neuen Au pair in meinem Cluster getroffen. Sie ist auch 18 Jahre alt und kommt aus Argentinien. Sie ist auch sehr nett, nur das das mit der Verständigung manchmal ein bisschen hapert, da ihr Englisch nicht so gut ist. Aber wir verstehen uns trotzdem irgendwie.
Wir sind dann zusammen shoppen gegangen. Zuerst waren wir bei H&M und ich habe mir neue Handschuhe gekauft, da meine alten verloren gegangen sind. Dann habe ich mir noch eine Leggings und Legwarmers gekauft.
Danach sind wir zu "Forever 21" gegangen und dort habe ich endlich mein Partyoutfit gefunden. Ich kann jetzt ein kurzes, schwarzes, asymmetrisches Kleid und ein schwarze Glitzerjacke mein Eigen nennen.
![]() |
| Es sieht so ähnlich aus, nur das es keine Rose hat. |
Weil wir so langsam Hunger bekamen, sind wir bei "Pret-a-manger" Mittagessen gegangen. Ich hatte ein kleines Baguette und eine Suppe.
Danach sind wir noch ein bisschen spazieren gegangen ohne ein bestimmtes Ziel. Und ich konnte Luli zeigen, wie gut ich mich beim Metro Center auskenne. Nicht! Da verlaufe ich mich nämlich immer noch.
Um 3 Uhr war ich wieder zu Hause, da ich noch ein bisschen auf Ziggy aufpassen musste.
Das war im Prinzip mein Wochenende. Nicht besonders spektakulär, aber ganz nett.
Liebe Grüße eure Lynn
Samstag, 19. November 2011
Haitianscher Schmuck und die wahre Pocahontasgeschichte
Hallo alle!
Und schon wieder ist eine Woche rum. Wie die Zeit vergeht ...
Ich habe diese Woche aber nichts besonderes gemacht, ich komme wahrscheinlich so langsam im Alltag an.
Am Dienstag war ich zusammen mit Line, dem schwedischem Au pair im "Museum of the American Indian", also ein Museum zu den amerikanischen Ureinwohneren.
War auch ganz interessant, man hat ziemlich viel über die verschiedenen Bräuche und Glaubensrichtungen der verschiedenen Indianerstämme erfahren und auch wie sie heute leben.
Und ich weiß jetzt das es Pocahontas wirklich gegeben hat, allerdings war ihre Geschichte so gar nicht wie "Disney" sie einem verkaufen will.
Danach sind wir dann bei "Pret-a-manger" essen gegangen. Ich hatte aber nur eine Suppe, da dienstags ja immer "Mr. Henry's" Tag ist und ich mich dann immer abends vollfresse. :)
Dann sind wir noch zu H&M gegangen, da ich noch eine neue Jeans brauchte. Ich habe auch eine gefunden und sie hat nur 10$ gekostet. Ich habe mir noch eine weitere Hose gekauft (schwarze Röhrencordhose) und Line hat auch was schönes gefunden.
Da ja "FroZenYo" genau gegenüber von H&M liegt, mussten wir da natürlich auch noch rein. Die haben jetzt auch ein paar neue Sorten u.a. etwas mit Kürbis. Das habe ich dann gleich mal ausprobiert und es war sehr lecker, obwohl es überhaupt nicht nach Kürbis geschmeckt hat.
Weil ich den Verkäufer anscheinend so nett angelächelt habe, habe ich eine Rabattkarte mit 1$ Rabatt bekommen. Also bald wieder mal zu "FroZenYo" und sich den Rabatt holen!
Dienstagabend hatte Corinna (das Aupair vor mir) ihre endgültige Abschiedsparty, da sie am Mittwoch zurück nach Deutschland geflogen ist.
Wir haben uns alle im "Ugly Mug" (ich finde den Namen so toll), einer Sportsbar getroffen und nochmal alle zusammen gesessen und geredet. Besser gesagt am meisten hat Corinna gerdet, weil wir anderen schon so müde waren.
Als Corinna sich dann von allen verabschiedet hat, konnte sie sich noch einigermaßen beherrschen, doch als wir draußen standen, liefen die Tränen nur so. Aber sie hatte sich nach 5 Minuten wieder einigermaßen beruhigt und wir haben uns dann auch verabschiedet. Und ich glaube sie ist jetzte auch ganz gut in good old Germany angekommen.
Da ich am Mittwoch noch so müde von der Abschiedsparty war (ich war immerhin erst um halb 12 zu Hause gewesen und musste Mittwochmorgen um kurz vor 7 Uhr aufstehen) habe ich noch ein kleines Nickerchen gemacht. Und es hat total geregnet, so dass meine Schuhe erstmal schön nass geworden sind.
Und das ist auch das einzige, an das ich mich von diesem Tag erinnern kann ...
Donnerstagmorgen konnte ich ausschlafen, da meine Hostmum Ziggy zur Schule gebracht hat. Das war sehr angenehm und kann gerne öfter wiederholt werden.
Dafür musste ich aber Ziggy um 3 Uhr von der Schule abholen und mit ihm auch noch 2 andere Jungs, da er ein Playdate mit diesen hatte.
Ziggy wollte dann unbedingt drinnen in der Schulbücherrei spielen, aber die anderen beiden wollten lieber draußen auf dem Pausenhof Baseball spielen.
Ziggy hat also einen totalen Aufstand gemacht, da er nicht bekommen hat was er wollte und ist dann beleidigt abgezogen und hat sich im Spielturm versteckt. Manchmal merkt man eben wirklich, das er ein ziemlich verwöhntes Einzelkind ist.
Nach ca. 15 Minuten konnte ich dann die anderen beiden Jungs überreden nach Hause zu Ziggy zu gehen und wir haben uns alle vier auf den Weg gemacht.
Dann kamen die Kids aber auf die Idee zu "Labyrinth" zu gehen, ein Spieleladen mit hauptsächlich europäischen und sehr vielen deutschen Spielen. Den dort kann man die Spiele ausprobieren, bevor man sie kauft. Also haben die Kids für über eine Stunde alle Spiele ausprobiert und hatten sehr viel Spaß.
Gegen halb 6 sind wir aber dann doch nach Hause gegangen, da die beiden Jungs um 6 Uhr abgeholt werden sollten.
Vorher haben sie aber erst mal Ziggys Zimmer auf den Kopf gestellt, das Ziggy und ich (hauptsächlich ich) nachdem sie weg waren, erstmal wieder aufräumen durften.
Dann habe ich Mac and Cheese für mich und Ziggy gemacht und ihn dann gebadet und ins Bett gebracht, was mehr oder weniger problemlos verlief. Ich glaube Donnerstag war echt nicht Ziggy's Tag.
Freitag musste ich nur morgens Ziggy zur Schule bringen und danach hatte ich frei.
Eigentlich wollte ich mich dann mit Luli, dem neuen Au pair aus Argentinien treffen, aber leider ist ihr Mädchen krank und sie muss den ganzen Tag zu Hause bleiben. Also treffen wir uns am Wochenende.
Freitagabend aber habe ich mich mal wieder sozial betätigt. Ich habe mich mit Miryam zum Abendessen getroffen. Wir haben dann auch recht schnell ein nettes Restaurant gefunden, denn es war saukalt draußen und wir wollten uns echt nicht lange draußen aufhalten.
Das Wetter hier spielt echt verrückt. Am Montag waren es noch 18 Grad warm und Freitag waren es gerade mal 4 Grad. Bin ich froh das die Wettervorhersage sagt, dass es wieder wärmer werden soll. Ich will kein deutsches, kaltes Wetter!
Aber zurück zum Restaurant. Es hieß "Banana Cafe" und man konnte dort Essen aus Mexiko, Cuba, Puerto Rico, also im Prinzip ganz Mittelamerika bekommen.
Ich hatte einen Chickenburrito mir gelbem Reis und Bohnenbrei. War aber sehr lecker und auch nicht zu scharf. Während des Essens haben Miryam und ich uns dann über Nambia und Deutschland unterhalten. Ich kenne jetzt also die namibische Geschichte und sie die deutsche.
Um 7:30 Uhr war ich schon wieder zu Hause, da Miryam zu einer Party eingeladen war, die um 8 Uhr anfangen sollte.
Ich habe mir dann noch ein Film angeschaut (White Chicks) und bin dann auch schlafen gegangen.
Und ich habe ein Geschenk von meiner Hostmum bekommen.
Sie war ja Donnerstagabend bei einer Spendengala für Haiti oder so etwas ähnlichem eingeladen und dort hat sie eine Kette für sich und 3 Armbänder für mich und ihre Freundinnen&Familie erworben.
Das Armband wurde auf Haiti hergestellt und die großen, bunten Kugeln bestehen aus recyeltem Cornflakespackungen. Ziemlich cool, was: :) Und ist auch noch für einen guten Zweck.
Das war's erst einmal von mir. Was ich am Wochenende so getrieben habe, erfahrt ihr dann im nächsten Blogeintrag.
Liebe Grüße eure Lynn
Und schon wieder ist eine Woche rum. Wie die Zeit vergeht ...
Ich habe diese Woche aber nichts besonderes gemacht, ich komme wahrscheinlich so langsam im Alltag an.
Am Dienstag war ich zusammen mit Line, dem schwedischem Au pair im "Museum of the American Indian", also ein Museum zu den amerikanischen Ureinwohneren.
War auch ganz interessant, man hat ziemlich viel über die verschiedenen Bräuche und Glaubensrichtungen der verschiedenen Indianerstämme erfahren und auch wie sie heute leben.
Und ich weiß jetzt das es Pocahontas wirklich gegeben hat, allerdings war ihre Geschichte so gar nicht wie "Disney" sie einem verkaufen will.
Danach sind wir dann bei "Pret-a-manger" essen gegangen. Ich hatte aber nur eine Suppe, da dienstags ja immer "Mr. Henry's" Tag ist und ich mich dann immer abends vollfresse. :)
Dann sind wir noch zu H&M gegangen, da ich noch eine neue Jeans brauchte. Ich habe auch eine gefunden und sie hat nur 10$ gekostet. Ich habe mir noch eine weitere Hose gekauft (schwarze Röhrencordhose) und Line hat auch was schönes gefunden.
Da ja "FroZenYo" genau gegenüber von H&M liegt, mussten wir da natürlich auch noch rein. Die haben jetzt auch ein paar neue Sorten u.a. etwas mit Kürbis. Das habe ich dann gleich mal ausprobiert und es war sehr lecker, obwohl es überhaupt nicht nach Kürbis geschmeckt hat.
Weil ich den Verkäufer anscheinend so nett angelächelt habe, habe ich eine Rabattkarte mit 1$ Rabatt bekommen. Also bald wieder mal zu "FroZenYo" und sich den Rabatt holen!
Dienstagabend hatte Corinna (das Aupair vor mir) ihre endgültige Abschiedsparty, da sie am Mittwoch zurück nach Deutschland geflogen ist.
Wir haben uns alle im "Ugly Mug" (ich finde den Namen so toll), einer Sportsbar getroffen und nochmal alle zusammen gesessen und geredet. Besser gesagt am meisten hat Corinna gerdet, weil wir anderen schon so müde waren.
Als Corinna sich dann von allen verabschiedet hat, konnte sie sich noch einigermaßen beherrschen, doch als wir draußen standen, liefen die Tränen nur so. Aber sie hatte sich nach 5 Minuten wieder einigermaßen beruhigt und wir haben uns dann auch verabschiedet. Und ich glaube sie ist jetzte auch ganz gut in good old Germany angekommen.
Da ich am Mittwoch noch so müde von der Abschiedsparty war (ich war immerhin erst um halb 12 zu Hause gewesen und musste Mittwochmorgen um kurz vor 7 Uhr aufstehen) habe ich noch ein kleines Nickerchen gemacht. Und es hat total geregnet, so dass meine Schuhe erstmal schön nass geworden sind.
Und das ist auch das einzige, an das ich mich von diesem Tag erinnern kann ...
Donnerstagmorgen konnte ich ausschlafen, da meine Hostmum Ziggy zur Schule gebracht hat. Das war sehr angenehm und kann gerne öfter wiederholt werden.
Dafür musste ich aber Ziggy um 3 Uhr von der Schule abholen und mit ihm auch noch 2 andere Jungs, da er ein Playdate mit diesen hatte.
Ziggy wollte dann unbedingt drinnen in der Schulbücherrei spielen, aber die anderen beiden wollten lieber draußen auf dem Pausenhof Baseball spielen.
Ziggy hat also einen totalen Aufstand gemacht, da er nicht bekommen hat was er wollte und ist dann beleidigt abgezogen und hat sich im Spielturm versteckt. Manchmal merkt man eben wirklich, das er ein ziemlich verwöhntes Einzelkind ist.
Nach ca. 15 Minuten konnte ich dann die anderen beiden Jungs überreden nach Hause zu Ziggy zu gehen und wir haben uns alle vier auf den Weg gemacht.
Dann kamen die Kids aber auf die Idee zu "Labyrinth" zu gehen, ein Spieleladen mit hauptsächlich europäischen und sehr vielen deutschen Spielen. Den dort kann man die Spiele ausprobieren, bevor man sie kauft. Also haben die Kids für über eine Stunde alle Spiele ausprobiert und hatten sehr viel Spaß.
Gegen halb 6 sind wir aber dann doch nach Hause gegangen, da die beiden Jungs um 6 Uhr abgeholt werden sollten.
Vorher haben sie aber erst mal Ziggys Zimmer auf den Kopf gestellt, das Ziggy und ich (hauptsächlich ich) nachdem sie weg waren, erstmal wieder aufräumen durften.
Dann habe ich Mac and Cheese für mich und Ziggy gemacht und ihn dann gebadet und ins Bett gebracht, was mehr oder weniger problemlos verlief. Ich glaube Donnerstag war echt nicht Ziggy's Tag.
Freitag musste ich nur morgens Ziggy zur Schule bringen und danach hatte ich frei.
Eigentlich wollte ich mich dann mit Luli, dem neuen Au pair aus Argentinien treffen, aber leider ist ihr Mädchen krank und sie muss den ganzen Tag zu Hause bleiben. Also treffen wir uns am Wochenende.
Freitagabend aber habe ich mich mal wieder sozial betätigt. Ich habe mich mit Miryam zum Abendessen getroffen. Wir haben dann auch recht schnell ein nettes Restaurant gefunden, denn es war saukalt draußen und wir wollten uns echt nicht lange draußen aufhalten.
Das Wetter hier spielt echt verrückt. Am Montag waren es noch 18 Grad warm und Freitag waren es gerade mal 4 Grad. Bin ich froh das die Wettervorhersage sagt, dass es wieder wärmer werden soll. Ich will kein deutsches, kaltes Wetter!
Aber zurück zum Restaurant. Es hieß "Banana Cafe" und man konnte dort Essen aus Mexiko, Cuba, Puerto Rico, also im Prinzip ganz Mittelamerika bekommen.
Ich hatte einen Chickenburrito mir gelbem Reis und Bohnenbrei. War aber sehr lecker und auch nicht zu scharf. Während des Essens haben Miryam und ich uns dann über Nambia und Deutschland unterhalten. Ich kenne jetzt also die namibische Geschichte und sie die deutsche.
Um 7:30 Uhr war ich schon wieder zu Hause, da Miryam zu einer Party eingeladen war, die um 8 Uhr anfangen sollte.
Ich habe mir dann noch ein Film angeschaut (White Chicks) und bin dann auch schlafen gegangen.
Und ich habe ein Geschenk von meiner Hostmum bekommen.
Sie war ja Donnerstagabend bei einer Spendengala für Haiti oder so etwas ähnlichem eingeladen und dort hat sie eine Kette für sich und 3 Armbänder für mich und ihre Freundinnen&Familie erworben.
Das Armband wurde auf Haiti hergestellt und die großen, bunten Kugeln bestehen aus recyeltem Cornflakespackungen. Ziemlich cool, was: :) Und ist auch noch für einen guten Zweck.
Das war's erst einmal von mir. Was ich am Wochenende so getrieben habe, erfahrt ihr dann im nächsten Blogeintrag.
Liebe Grüße eure Lynn
Montag, 14. November 2011
Mein Wochenende: Mal wieder Sightseeing und Old Alexandria
Hallo alle!
Mein Wochenende war ganz schön. Das lag nicht nur an dem sonnigem und warmen Wetter das wir hier hatten, sondern ich habe mich auch mit andern netten Au pairs getroffen und tolle Sachen gemacht.
Am Samstag musste ich doch nicht morgens von 6-11 Uhr arbeiten, sondern abends von 6-9 Uhr. Meine Hostmum hatte nämlich vergessen pm hinzuschreiben, also wusste ich nicht genau ob abends oder morgens gemeint war.
Ich lag dann noch bis um 11 Uhr im Bett und habe geschlafen und bin dann doch irgendwann aufgestanden, da ich mich um 12 Uhr mit Jennifer treffen wollte. Jennifer ist auch ein deutsches Au pair, aber sie wohnt ziemlich weit außerhalb von DC und daher hatten wir bis jetzt irgendwie noch keine Gelegenheit uns zu treffen.
Ich habe ihr dann zuerst mal die Gegend, wo ich wohne gezeigt und danach sind wir zu mir nach Hause gegangen, da ich mir noch Brote schmieren wollte. Wir hatten nämlich ordentlich was vor.
Zuerst sind wir zum Kapitol gegangen und dann weiter zur "Mall", wo ich Jennifer die ganzen Museen gezeigt habe.
Dann habe ich mal wieder das Washington Monument gesehen, konnte diesmal mal aber etwas näher herangehen, da sie ein Teil der Sperrung aufgelöst hatten. Aber oben drauf darf man trotzdem vorerst weiter nicht, da das Monument durch das Erdbeben im August noch einsturzgefährdet ist. Wir sind dann weiter zum Lincoln Memorial gegangen, das ich ja auch schon mehrmals gesehen hatte.
Aber danach wollten wir dann zum Thomas Jefferson Memorial und da mussten wir dann doch mal wie Touristen auf die Karte gucken.
Wir sind dann am Tidal Basin entlang gelaufen, der so etwas ähnliches ist, wie ein künstlich angelegter See.
Auf dem Weg zum Thomas Jefferson Memorial haben wir uns noch das Franklin D. Roosevelt Memorial angeguckt. Ihr merkt schon, Washington mangelt es nicht an Memorials.
Nachdem wir uns dann Thomas Jefferson Memorial angeguckt haben, sind wir wieder zurück zur Mall gegangen und ich musste mich schon von Jennifer verabschieden, da sie noch zu einem Konzert wollte.
Ich bin also alleine nach Hause gefahren und habe dann den Abend zusammen mit Ziggy verbracht, der merkwürdigerweise sehr ruhig und ausgeglichen war. Also war das ins Bett bringen kein Problem.
Am Sonntag konnte ich auch wieder ausschlafen, bin aber schon um halb 10 aufgestanden und habe mir Frühstück gemacht. Währenddessen habe ich noch mit meiner Familie geskypet, was sehr lustig war, da ich am frühstücken war und sie bald Abendbrot essen wollten. Viele Grüße an euch!
Ich bin dann um 12 Uhr nach Alexandria (Vorort von DC und nicht die Stadt in Ägypten) gefahren um mich dort mit Miryam, Carla und Natalya, die genauso wie Carla auch aus Bolivien kommt zu treffen und Alexandrias Old Town zu besichtigen.
Es hat zwar etwas gedauert bis alle da war, aber um kurz nach 1 konnte es dann losgehen.
Und Alexandrias Old Town ist wirklich schön. Sie haben viele kleine Geschäfte dort und noch mehr kleine Galerien. Die Architektur erinnert stark an Großbritannien, weshalb ich mich manchmal auch wie in England gefühlt habe.
Wir sind dann bis zu Hafen am Potomac River gelaufen und haben da noch eine kleine Fotossession abgehalten (Carla liebt es Fotos zu machen und sie fragte wirklich jeden ob er ein Foto von uns machen könnte).
Miryam und ich haben dann auf dem Weg zurück versucht über ihr iPhone portugiesisch zu lernen, was auch gar nicht mal schlecht klappte. Desculpe!
Wir haben dann in einem mexikanischen Restaurant zu Abend/Mittag gegessen und das Essen war auch sehr lecker und mit 7$ auch nicht zu teuer. Die haben überings in Virginia ein viel geringeren Tax als in DC (Virgina: 2,5%, DC: 6%), also immer schön in Virginia shoppen gehen.
Gegen halb 6 sind wir dann wieder zurück gefahren und haben schonmal geplant, wo wir noch so überall in DC's Umgebung hinfahren wollen. Und wir haben noch einiges vor.
Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Tag mit den beiden und Nataly ist auch sehr nett, aber leider ist sie nur noch bis Januar/Februar hier.
An meiner Metrostation habe ich mich dann mit Corinna getroffen, da sie für den Abend keine Bleibe hatte, da die Jungs nicht zu Hause waren und ein paar Freunde vom Flughafen abholen mussten. Und Corinna hatte keinen Schlüssel. Also habe ich sie kurzerhand aufgenommen und wir haben dann zusammen noch ein kleines Abendessen gegessen und den ganzen restlichen Abend gequatscht. Das tat dann auch mal gut.
Eigentlich wollte Corinna auch bei mir übernachte, da die Jungs sie erst um 11 Uhr hätten abholen können, aber sie wollte am nächsten Tag eine Pentagon Tour machen und dafür brauchte sie ihren Reisepass. Also musste sie wohl oder übel nach Hause. Wir haben dann noch bis um 11 Uhr gewartet.
Aber die Jungs waren pünktlich, so dass ich um kurz nach 11 Uhr schlafen konnte.
Liebe Grüße eure Lynn
Mein Wochenende war ganz schön. Das lag nicht nur an dem sonnigem und warmen Wetter das wir hier hatten, sondern ich habe mich auch mit andern netten Au pairs getroffen und tolle Sachen gemacht.
Am Samstag musste ich doch nicht morgens von 6-11 Uhr arbeiten, sondern abends von 6-9 Uhr. Meine Hostmum hatte nämlich vergessen pm hinzuschreiben, also wusste ich nicht genau ob abends oder morgens gemeint war.
Ich lag dann noch bis um 11 Uhr im Bett und habe geschlafen und bin dann doch irgendwann aufgestanden, da ich mich um 12 Uhr mit Jennifer treffen wollte. Jennifer ist auch ein deutsches Au pair, aber sie wohnt ziemlich weit außerhalb von DC und daher hatten wir bis jetzt irgendwie noch keine Gelegenheit uns zu treffen.
Ich habe ihr dann zuerst mal die Gegend, wo ich wohne gezeigt und danach sind wir zu mir nach Hause gegangen, da ich mir noch Brote schmieren wollte. Wir hatten nämlich ordentlich was vor.
Zuerst sind wir zum Kapitol gegangen und dann weiter zur "Mall", wo ich Jennifer die ganzen Museen gezeigt habe.
Dann habe ich mal wieder das Washington Monument gesehen, konnte diesmal mal aber etwas näher herangehen, da sie ein Teil der Sperrung aufgelöst hatten. Aber oben drauf darf man trotzdem vorerst weiter nicht, da das Monument durch das Erdbeben im August noch einsturzgefährdet ist. Wir sind dann weiter zum Lincoln Memorial gegangen, das ich ja auch schon mehrmals gesehen hatte.
Aber danach wollten wir dann zum Thomas Jefferson Memorial und da mussten wir dann doch mal wie Touristen auf die Karte gucken.
Wir sind dann am Tidal Basin entlang gelaufen, der so etwas ähnliches ist, wie ein künstlich angelegter See.
Auf dem Weg zum Thomas Jefferson Memorial haben wir uns noch das Franklin D. Roosevelt Memorial angeguckt. Ihr merkt schon, Washington mangelt es nicht an Memorials.
Nachdem wir uns dann Thomas Jefferson Memorial angeguckt haben, sind wir wieder zurück zur Mall gegangen und ich musste mich schon von Jennifer verabschieden, da sie noch zu einem Konzert wollte.
Ich bin also alleine nach Hause gefahren und habe dann den Abend zusammen mit Ziggy verbracht, der merkwürdigerweise sehr ruhig und ausgeglichen war. Also war das ins Bett bringen kein Problem.
Am Sonntag konnte ich auch wieder ausschlafen, bin aber schon um halb 10 aufgestanden und habe mir Frühstück gemacht. Währenddessen habe ich noch mit meiner Familie geskypet, was sehr lustig war, da ich am frühstücken war und sie bald Abendbrot essen wollten. Viele Grüße an euch!
Ich bin dann um 12 Uhr nach Alexandria (Vorort von DC und nicht die Stadt in Ägypten) gefahren um mich dort mit Miryam, Carla und Natalya, die genauso wie Carla auch aus Bolivien kommt zu treffen und Alexandrias Old Town zu besichtigen.
Es hat zwar etwas gedauert bis alle da war, aber um kurz nach 1 konnte es dann losgehen.
Und Alexandrias Old Town ist wirklich schön. Sie haben viele kleine Geschäfte dort und noch mehr kleine Galerien. Die Architektur erinnert stark an Großbritannien, weshalb ich mich manchmal auch wie in England gefühlt habe.
Wir sind dann bis zu Hafen am Potomac River gelaufen und haben da noch eine kleine Fotossession abgehalten (Carla liebt es Fotos zu machen und sie fragte wirklich jeden ob er ein Foto von uns machen könnte).
Miryam und ich haben dann auf dem Weg zurück versucht über ihr iPhone portugiesisch zu lernen, was auch gar nicht mal schlecht klappte. Desculpe!
Wir haben dann in einem mexikanischen Restaurant zu Abend/Mittag gegessen und das Essen war auch sehr lecker und mit 7$ auch nicht zu teuer. Die haben überings in Virginia ein viel geringeren Tax als in DC (Virgina: 2,5%, DC: 6%), also immer schön in Virginia shoppen gehen.
Gegen halb 6 sind wir dann wieder zurück gefahren und haben schonmal geplant, wo wir noch so überall in DC's Umgebung hinfahren wollen. Und wir haben noch einiges vor.
Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Tag mit den beiden und Nataly ist auch sehr nett, aber leider ist sie nur noch bis Januar/Februar hier.
An meiner Metrostation habe ich mich dann mit Corinna getroffen, da sie für den Abend keine Bleibe hatte, da die Jungs nicht zu Hause waren und ein paar Freunde vom Flughafen abholen mussten. Und Corinna hatte keinen Schlüssel. Also habe ich sie kurzerhand aufgenommen und wir haben dann zusammen noch ein kleines Abendessen gegessen und den ganzen restlichen Abend gequatscht. Das tat dann auch mal gut.
Eigentlich wollte Corinna auch bei mir übernachte, da die Jungs sie erst um 11 Uhr hätten abholen können, aber sie wollte am nächsten Tag eine Pentagon Tour machen und dafür brauchte sie ihren Reisepass. Also musste sie wohl oder übel nach Hause. Wir haben dann noch bis um 11 Uhr gewartet.
Aber die Jungs waren pünktlich, so dass ich um kurz nach 11 Uhr schlafen konnte.
Liebe Grüße eure Lynn
11/11/11 - Veteran's Day
Hallo alle!
Jetzt habe ich es letzte Woche gar nicht geschafft irgendtetwas auf meinem Blog zu stellen.. dann kommt das halt jetzt.
Die Woche ging aber auch echt schnell rum...
Am Montag habe ich nicht viel gemacht, da ich noch so müde und erschöpft von dem New York Trip war. Also habe ich nur das Haus ein bisschen aufgeräumt und ansonsten viel geschlafen und ... nichts getan.
Am Dienstag war ich dann wieder fit und habe mich mit Corinna, dem Au pair, was vor mir in meiner Gastfamilie war, vor Ziggy's Schule getroffen. Ziggy hat sie auch gleich erkannt und sie auch umarmt. Dann haben wir beide Ziggy im Pausenhof zurück gelassen und sind zu Carla, einem bolivianischem Au pair aus meinem Cluster, gelaufen.
Währendessen haben wir die ganze Zeit gequatscht und Corinna kann noch gar nicht richtig glauben das sie in einer Woche schon nach Hause fligen muss. Sie würde am liebsten hierbleiben.
Ich frage mich ob es mir, wenn ich dann nach Hause muss, auch so gehen wird ... im Moment kann ich mir das nämlich noch nicht vorstellen.
Bei Carla haben wir dann sehr leckere, von Corinna mitgebrachte Cookies gegessen und Corinna und Carla haben noch Fotos ausgetauscht. So habe ich auch mal gesehen, was die Au pairs vor mir so gemacht haben.
Weil draußen so wunderschönes Wetter war (17 Grad im November und strahlender Sonnenschein), sind wir zur Waterfront d.h. zum Ufer des Potomac River gelaufen. Zwischendurch haben wir noch kurz bei FroZenYo gestoppt (muss ja sein) und ich konnte ein paar von den neuen Sorten probieren. Ach, ich könnte da echt jeden Tag hingehen.
An der Waterfront haben wir uns dann auf Holzliegen mit Blick zum Wasser gelegt und einfach nur die Sonne genossen. Ich wäre beinahe eingeschlafen.
Also wenn gutes Wetter ist, ist das echt ein schöner Ort zum entspannen.
Corinna und ich sind dann noch zusammen nach Hause gelaufen und haben uns für den nächsten Abend zum Abendessen bei mir verabredet - damit sie auch noch mal ein Abschiedsessen mit ihrer alten Gastfamilie hat.
Da am Mittwoch immer noch so gutes Wetter war, habe ich mal Ziggy's Spielzeuge, die draußen rumliegen sauber gemacht und sortiert. Besonders viel Spaß hat es zwar nicht gemacht, aber muss ja gemacht werden.
Zumal ich auch nicht so gut auf Ziggy zu sprechen war, da ich ihn in Verdacht hatte mein Computer kaputt gemacht zu haben. Er war jedenfalls morgens allein mit ihm und als ich zurück kam war er auf Stand-by und an einem anderen Platz.
Zum Glück läuft mein PC wieder, aber ich hatte echt so Angst, das der nicht mehr funktioniert und ich mehrere hundert Dollar für die Reparatur hätte bezahlen müssen. Also ich sah echt schon viele Probleme auf mich zukommen, aber am Ende ist doch alles gut geworden.
Und es ist auch gutes am Mittwoch passiert.
Meine Hostmum hat ein Dauerauftrag für mich eingerichtet und ich bekomme jetzt alle 2 Wochen automatisch mein Geld auf mein Konto. Ich brauchte den nämlich, da ich eine direkte Einzahlung von 250$ oder mehr jeden Monat auf mein Konto brauche. Ansonsten muss ich 8$ Gebühr jeden Monat bezahlen. Also ist der Dauerauftrag echt eine feine Sache, da ich meine Hostmum auch nicht mehr daran erinnern muss mich zu bezahlen.
Da ich mittwochs immer koche, habe ich diesmal Tomatensuppe mit Karotten und Bohnen und Frikadellen und Reis gemacht. Einfach mal alle Reste aufgebraucht die wir haben, da unsere Schränke und der Kühlschrank immer so voll sind.
Corinna ist dann auch noch dazu gekommen und wir hatten eigentlich ein ganz nettes Abendessen. Nur Ziggy sah das nicht so und war ziemlich schlecht gelaunt.
Wie auch immer Corinna und ich haben dann noch den Abwasch zusammen gemacht und und verabschiedet. Echt schade, das sie nicht hierbleiben kann...
Am Donnerstag habe ich nicht viel gemacht, nur ein bisschen mein Zimmer sauber gemacht und noch 100$ auf mein neues Konto eingezahlt.
Und ich habe endlich meinen Collegekurs gebucht. Am 3. und 4. Dezember werde ich in Baltimore sein und herausfinden was "Experiencing American and Interior Design" sein soll.
Ich bin ja schon mal gespannt...
Am Freitag war der 11.11.2011 - und gleichzeitig auch noch Veteran's Day hier in der USA d.h. alle Kinder hatten schulfrei. Meine Hostmum hat sich aber auch freigenommen, da sie sich immer noch so krank gefühlt hat.
Um 11:11 Uhr sollte ein Militärorchester in einem Park in der Nähe von Ziggy's Schule spielen und die wollten wir uns dann angucken. Aber leider sind wir zu spät gekommen, da Ziggy's Freund Henry einen totalen Aufstand gemacht hat und unbedingt mit dem Auto fahren wollte und auch seine Winterjacke nicht anziehen wollte.
Also haben wir das Orchester verpasst, aber wir haben noch mit ein paar von den Orchesterleuten geredet. Da es ja ein Orchester der Army (oder Navy?) war, hatten sie alle ihre schicken Uniformen an und einer hat den Kids erklärt wofür er seine ganzen Medaillen bekommen hat.
Ich habe mir nur meinen Teil dazu gedacht ... das die Amis auch auf diesen ganzen Militärquatsch stehen müssen.
Jessica ist um 12 Uhr dann zu ihrem Yogakurs gefahren und Ziggy und ich haben zuerst noch ein bisschen auf dem Pausenhof seiner Schule gespielt und sind dann Richtung Playseum gegangen, da wir uns da mit Line und ihren beiden Kids treffen wollten.
Vorher haben wir uns noch einen Hot Dog und Pommes mit Käsesauce bei DC-3 geholt. Rihtig schön fettes amerikanisches Essen. Aber muss ja auch mal sein.
Den restlichen Nachmittag haben wir dann im Playseum verbracht, das, da alle Kinder frei hatten, sehr voll war. Aber die Kids hatten trotzdem Spaß und haben auch einigermaßen friedlich miteinander gespielt. Und wir Au pairs hatten auch Spaß.
Am Abend wollte Corinna dann ein deutsches Abschiedsdinner geben und ich war auch eingeladen. Da sie ja im Moment bei amerikanischen Freunden wohnt, hat uns einer der "guys" (so nenen die anderen Au pairs, die Jungs immer) von der Metrostation abgeholt. Und ich habe wieder ein paar Au pairs aus meinem Cluster kennen gelernt. Aber die sind alle schon über 21, also nicht mehr "underage". Ich glaube, ich bin mit das jüngste Au pair hier in meinem Cluster.
Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Abend, Corinnas Essen war sehr lecker und wir haben dann noch so ein ähnliches Spiel wir "Tabu" gespielt, was sehr lustig war.
Gegen halb 12 sind dann noch mehr amerikanische Freunde gekommen und die wollten dann alle zusammen noch feieren gehen. Da ich aber dachte, ich müsste am nächsten Morgen arbeiten, bin ich nicht mit gekommen. Wäre sowiso etwas schwierig gewesen, da ich ja noch unter 21 bin und die anderen nicht in einen "underage" Club oder Bar gehen wollen.
Also hat mich einer der Jungs, der nichts getrunken hatte nach Hause gefahren. Wir haben uns zwar ein paar Mal verfahren, aber am Ende doch noch das richtige Haus gefunden.
Liebe Grüße eure Lynn
Jetzt habe ich es letzte Woche gar nicht geschafft irgendtetwas auf meinem Blog zu stellen.. dann kommt das halt jetzt.
Die Woche ging aber auch echt schnell rum...
Am Montag habe ich nicht viel gemacht, da ich noch so müde und erschöpft von dem New York Trip war. Also habe ich nur das Haus ein bisschen aufgeräumt und ansonsten viel geschlafen und ... nichts getan.
Am Dienstag war ich dann wieder fit und habe mich mit Corinna, dem Au pair, was vor mir in meiner Gastfamilie war, vor Ziggy's Schule getroffen. Ziggy hat sie auch gleich erkannt und sie auch umarmt. Dann haben wir beide Ziggy im Pausenhof zurück gelassen und sind zu Carla, einem bolivianischem Au pair aus meinem Cluster, gelaufen.
Währendessen haben wir die ganze Zeit gequatscht und Corinna kann noch gar nicht richtig glauben das sie in einer Woche schon nach Hause fligen muss. Sie würde am liebsten hierbleiben.
Ich frage mich ob es mir, wenn ich dann nach Hause muss, auch so gehen wird ... im Moment kann ich mir das nämlich noch nicht vorstellen.
Bei Carla haben wir dann sehr leckere, von Corinna mitgebrachte Cookies gegessen und Corinna und Carla haben noch Fotos ausgetauscht. So habe ich auch mal gesehen, was die Au pairs vor mir so gemacht haben.
Weil draußen so wunderschönes Wetter war (17 Grad im November und strahlender Sonnenschein), sind wir zur Waterfront d.h. zum Ufer des Potomac River gelaufen. Zwischendurch haben wir noch kurz bei FroZenYo gestoppt (muss ja sein) und ich konnte ein paar von den neuen Sorten probieren. Ach, ich könnte da echt jeden Tag hingehen.
An der Waterfront haben wir uns dann auf Holzliegen mit Blick zum Wasser gelegt und einfach nur die Sonne genossen. Ich wäre beinahe eingeschlafen.
Also wenn gutes Wetter ist, ist das echt ein schöner Ort zum entspannen.
Corinna und ich sind dann noch zusammen nach Hause gelaufen und haben uns für den nächsten Abend zum Abendessen bei mir verabredet - damit sie auch noch mal ein Abschiedsessen mit ihrer alten Gastfamilie hat.
Da am Mittwoch immer noch so gutes Wetter war, habe ich mal Ziggy's Spielzeuge, die draußen rumliegen sauber gemacht und sortiert. Besonders viel Spaß hat es zwar nicht gemacht, aber muss ja gemacht werden.
Zumal ich auch nicht so gut auf Ziggy zu sprechen war, da ich ihn in Verdacht hatte mein Computer kaputt gemacht zu haben. Er war jedenfalls morgens allein mit ihm und als ich zurück kam war er auf Stand-by und an einem anderen Platz.
Zum Glück läuft mein PC wieder, aber ich hatte echt so Angst, das der nicht mehr funktioniert und ich mehrere hundert Dollar für die Reparatur hätte bezahlen müssen. Also ich sah echt schon viele Probleme auf mich zukommen, aber am Ende ist doch alles gut geworden.
Und es ist auch gutes am Mittwoch passiert.
Meine Hostmum hat ein Dauerauftrag für mich eingerichtet und ich bekomme jetzt alle 2 Wochen automatisch mein Geld auf mein Konto. Ich brauchte den nämlich, da ich eine direkte Einzahlung von 250$ oder mehr jeden Monat auf mein Konto brauche. Ansonsten muss ich 8$ Gebühr jeden Monat bezahlen. Also ist der Dauerauftrag echt eine feine Sache, da ich meine Hostmum auch nicht mehr daran erinnern muss mich zu bezahlen.
Da ich mittwochs immer koche, habe ich diesmal Tomatensuppe mit Karotten und Bohnen und Frikadellen und Reis gemacht. Einfach mal alle Reste aufgebraucht die wir haben, da unsere Schränke und der Kühlschrank immer so voll sind.
Corinna ist dann auch noch dazu gekommen und wir hatten eigentlich ein ganz nettes Abendessen. Nur Ziggy sah das nicht so und war ziemlich schlecht gelaunt.
Wie auch immer Corinna und ich haben dann noch den Abwasch zusammen gemacht und und verabschiedet. Echt schade, das sie nicht hierbleiben kann...
Am Donnerstag habe ich nicht viel gemacht, nur ein bisschen mein Zimmer sauber gemacht und noch 100$ auf mein neues Konto eingezahlt.
Und ich habe endlich meinen Collegekurs gebucht. Am 3. und 4. Dezember werde ich in Baltimore sein und herausfinden was "Experiencing American and Interior Design" sein soll.
Ich bin ja schon mal gespannt...
Am Freitag war der 11.11.2011 - und gleichzeitig auch noch Veteran's Day hier in der USA d.h. alle Kinder hatten schulfrei. Meine Hostmum hat sich aber auch freigenommen, da sie sich immer noch so krank gefühlt hat.
Um 11:11 Uhr sollte ein Militärorchester in einem Park in der Nähe von Ziggy's Schule spielen und die wollten wir uns dann angucken. Aber leider sind wir zu spät gekommen, da Ziggy's Freund Henry einen totalen Aufstand gemacht hat und unbedingt mit dem Auto fahren wollte und auch seine Winterjacke nicht anziehen wollte.
Also haben wir das Orchester verpasst, aber wir haben noch mit ein paar von den Orchesterleuten geredet. Da es ja ein Orchester der Army (oder Navy?) war, hatten sie alle ihre schicken Uniformen an und einer hat den Kids erklärt wofür er seine ganzen Medaillen bekommen hat.
Ich habe mir nur meinen Teil dazu gedacht ... das die Amis auch auf diesen ganzen Militärquatsch stehen müssen.
Jessica ist um 12 Uhr dann zu ihrem Yogakurs gefahren und Ziggy und ich haben zuerst noch ein bisschen auf dem Pausenhof seiner Schule gespielt und sind dann Richtung Playseum gegangen, da wir uns da mit Line und ihren beiden Kids treffen wollten.
Vorher haben wir uns noch einen Hot Dog und Pommes mit Käsesauce bei DC-3 geholt. Rihtig schön fettes amerikanisches Essen. Aber muss ja auch mal sein.
Den restlichen Nachmittag haben wir dann im Playseum verbracht, das, da alle Kinder frei hatten, sehr voll war. Aber die Kids hatten trotzdem Spaß und haben auch einigermaßen friedlich miteinander gespielt. Und wir Au pairs hatten auch Spaß.
Am Abend wollte Corinna dann ein deutsches Abschiedsdinner geben und ich war auch eingeladen. Da sie ja im Moment bei amerikanischen Freunden wohnt, hat uns einer der "guys" (so nenen die anderen Au pairs, die Jungs immer) von der Metrostation abgeholt. Und ich habe wieder ein paar Au pairs aus meinem Cluster kennen gelernt. Aber die sind alle schon über 21, also nicht mehr "underage". Ich glaube, ich bin mit das jüngste Au pair hier in meinem Cluster.
Wir hatten auf jeden Fall einen schönen Abend, Corinnas Essen war sehr lecker und wir haben dann noch so ein ähnliches Spiel wir "Tabu" gespielt, was sehr lustig war.
Gegen halb 12 sind dann noch mehr amerikanische Freunde gekommen und die wollten dann alle zusammen noch feieren gehen. Da ich aber dachte, ich müsste am nächsten Morgen arbeiten, bin ich nicht mit gekommen. Wäre sowiso etwas schwierig gewesen, da ich ja noch unter 21 bin und die anderen nicht in einen "underage" Club oder Bar gehen wollen.
Also hat mich einer der Jungs, der nichts getrunken hatte nach Hause gefahren. Wir haben uns zwar ein paar Mal verfahren, aber am Ende doch noch das richtige Haus gefunden.
Liebe Grüße eure Lynn
Donnerstag, 10. November 2011
New York - verloren im Großstadtdschungel
Hallo alle!
Endlich kommt mal mein Bericht über das New York Wochenende (5.&6. November). Dann will ich euch mal gar nicht länger auf die Folter spannen, aber so viel kann ich schon mal sagen: Wir haben sehr, sehr viel gemacht und gesehen!
Am Samstagmorgen mussten wir nach 4 Stunden Schlaf schon gegen 5 Uhr aufstehen. Wir haben dann leise gefrühstückt und uns noch Brote für die Fahrt geschmiert (Mischbrot mit Nutella - fast wie in Deutschland). Ich habe dann das Taxi gerufen und dem Taxifahrer gesagt, dass er uns zu dem Platz bringen soll, wo der Megabus (mit dem wir gefahren sind) abfährt. Er fährt uns dann erstmal zu einem total verlassenem Parkplatz vor kein Bus stand. Wir haben ihn natürlich nochmal gefragt, ob das wirklich der richtige Ort ist und er meinte, der Bus würde bestimmt bald kommen. Wir haben da dann so einen Man in einem kleinen Häuschen gefragt und der meinte wir müssten noch 3 Blocks laufen und müssten im Prinzip eigentlich zur Union Station.
Wir also mit unseren Koffern und Taschen losgelaufen. Auf einmal sehen wir einen Megabus vorbei fahren und an einer Ampel anhalten. Rilana ist gleich hingelaufen und hat durch Handzeichen verständlich gemacht, dass wir gerne wüssten, wo der Bus denn nun hält. Der Busfahrer hat ihr dann irgendwelche Anweisungen gegeben und wir sind so schnell es geht dem Bus hinterher. Der ist dann in eine Parkgarage reingefahren und da waren wir dann auch richtig.
Aber leider waren wir schon etwas spät dran, also mussten wir uns ganz hinten in der Schlange anstellen. Aber letztenendes sind wir doch noch in den Bus reingekommen und konnten auch alle fast zusammen sitzen.
Das war also erstmal unser Abenteurer "Wie komme ich zum Bus?". Aber jetzt wissen wir ja von wo er abfährt und können das nächste Mal direkt zur Union Station fahren.
Im Bus haben wir dann eigentlich die meiste Zeit geschlafen und so gingen die 4 Stunden Fahrzeit doch recht schnell rum. Mitten in New York, besser gesagt neben der Penn Station sind wir dann gegen 10:30 Uhr ausgestiegen und haben auch gleich Janna aus Philadelphia entdeckt, mit der wir uns dort treffen wollten.
Nach einer herzlichen Begrüßung sind wir dann einfach mal losmarschiert - ohne Karte und ohne Metroplan. Wir wollten nämlich zur Fähre, die nach Staten Isaland fährt, da die umsonst ist und trotzdem sehr nach an die Freiheitstaute rankommt. Nach 10 Blocks (oder mehr?) haben wir uns entschieden dann doch mal die berühmte New Yorker "Subway" auszuprobieren. Hat auch alles super funktioniert und wir kamen rechtzeitig am Ablagepunkt der Fähre an.
Die Überfahrt war auch sehr schön, nur ein wenig kalt und windig. Und die Freiheitsstatue kam mir doch noch ein bisschen klein vor, aber man hatte einen schönen Blick auf die Skyline von Manhattan.
Auf Staten Island haben wir dann bei "Subway" (nein, nicht die U-Bahn) Mittag gegessen, weil die Fähren nur alle halbe Stunde fahren. Auf dem Rückweg haben wir dann vom Schiff aus die Brooklyn Bridge entdeckt und haben beschlossen da mal hinzugehen. Gesagt, getan.
Wir liefen dann also bei strahlendem Sonneschein, aber trotzdem recht kühlen Temperaturen am Hudson entlang. Leider haben wir nicht herausgefunden, wie wir auf die Brücke kommen, also haben wir sie nur von unten gesehen, was aber auch nett war.
Als wir dann wieder Richtung Downtown liefen, entdeckten wir zwischen den Wolkenkratzern das Empire State Bulding und wir dachten, da muss doch auch irgendwo Ground Zero und das neue 9/11 Memorial in der Nähe sein. Wir dann einfach mal durch die Straßen gelaufen und ein paar Cops nach dem Weg gefragt. Wenn man sich in New York verläuft muss man nämlich immer die Cops fragen, da die wirklich wissen wo alles ist und dir auch eine ziemlich detaillierte Wegbeschreibung geben können. Wir also weiter gelaufen und auf einmal landeten wir auf der Wall Street, die wir dann auch mal gleich runtergelaufen sind, da wir hofften auf die Wall Street Demonstranten zu treffen, die dort teilweise schon seit über 2 Monaten ausharren.
Und wie haben sie tatsächlich auch gefunden, nur das nicht nur gegen die bösen, reichen Wirtschaftshaie demonstriert wurde, sondern einfach mal gegen alles wo gegen man protestieren kann.
Schließlich hatten wir auch das 9/11 Memorial gefunden, allerings kamen wir nicht rein, da man ein kostenloses Ticket braucht, das man im Internet runterladen kann, brauchte. Also wurde die Besichtigung des Memorials einfach mal auf den Sonntagvormittag verschoben. Wir fragten dann eine von den Memorialmitarbeitern, wie man denn zum Empire State Building kommt. Sie meinte, am besten wäre es die die U-Bahn zu nehmen, da wir ansonsten über 50 Blocks laufen müssten. So viel zu Empire State Building und Ground Zero wären nebeneinander.
Da wir aber schon zu müde waren und unsere Taschen (ja, die hatten wir die ganze Zeit dabei) einfach nur noch im Hotel abladen wollten sind wir dann zum Hotel gefahren.
Das Hotel selber sollte ja in Harlem liegen, aber so schlimm erschien mir die Gegend gar nicht. Da wir ja keine Karte hatten, mussten wir uns zur Adressen des Hotels durchfragen. Wir haben es dann auch gefunden, auch wenn es so unscheinbar aussah, das wir zuerst dachten, es wäre ein Copyshop oder ein Friseursalon oder so etwas, nur kein Hotel.
Aber der Mann an der Rezeption war sehr freundlich und hat uns auch zuerst den Frühstücksraum und den "Movieraum" gezeigt. Die Atmosphäre des Hotels erinnerte zwar eher mehr an eine Studentenbude, aber es war schon okay.
Der Rezeptionist (der das Hotel anscheinend alleine führt) zeigte uns dann unser Zimmer, das im 3.Stock eines Hauses, das ca. 30 Meter vom eigentlichen Hotel entfernt war, sein sollte.
Das Zimmer selber war groß, gut beheizt und es gab keine Hochbetten. Das war das positive.
Leider war es schon etwas alt und auch nicht so sauber und die Matratze schien nur aus Sprungfedern zu bestehen. Aber es war ja nur für eine Nacht und es hatte auch nur 35$ gekostet.
Nachdem wir uns im Hotel ein wenig ausgeruht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Chinatown und Little Italy, wo wir Abendbrot essen wollten. Wir haben auch ein kleines, gut besuchtes chinesisches Restaurant gefunden, wo wir für 8$ gebratene Nudeln mit Hähnchen genießen konnten und dazu noch umsonst schwarzen Tee bekamen.
Danach stürzten wir uns wieder ins Getümmel und wurden von zahlreichen Verkäufern angequatscht ob wir denn nicht eine schöne neue Tasche von Prada haben wollten oder doch lieber eine neue Uhr.
Eine neue Uhr habe ich mir dann wirklich gekauft, da meine alte den Geist aufgegeben hat. Und sie hat nur 10$ gekostet und die läuft noch!
Als wir genug von Chinatown hatten, wollten wir nach Little Italy, was aber nicht so einfach zu finden war. Nachdem wir mehrmals die gleiche Straße rauf- und runtergelaufen waren und ein paar Leute nach dem Weg gefragt hatten, waren wir dann endlich da ... oder auch nicht.
Denn das italienischte an Little Italy sind ein paar italienische Cafes und Restaurant.
Während man sich in Chinatown wirklich wie in Shanghai oder Peking fühlt, kommt in Little Italy kein Rom- oder Sizilienfeeling auf. Naja, es heißt ja auch nur LITTLE Italy.
Danach sind wir wieder zurück zum Hotel gefahren und sind nur noch todmüde ins Bett gefallen. Und nein, wir wurden auf dem Rückweg nicht überfallen und ausgeraubt :)
Am Sonntag sind wir schon recht früh aufgestanden und waren dank der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit auch nicht zu müde. Pünktlich um 8 Uhr standen wir dann im Frühstücksraum, allerings war keiner da. Also haben wir uns einfach selbst bedient und ein paar Cornflakes mit Milch aus Pappbechern gegessen. Wenig später gesellten sich auch noch 2 Französinnen zu uns, die auch ein wenig enttäuscht vom Frühstück waren (zu dem sollten sie noch eine Woche in dem Hotel bleiben).
Um 8:20 Uhr kam dann er nette Mann von der Rezeption vorbei und entschuldigte sich für das unpünktliche Frühstück, er würde jetzt gleich losgehen und Frühstück holen.
Da wir aber um 9:30 Uhr am 9/11 Memorial sein mussten (die Eintrittskarten haben eine zeitliche Begrenzung), waren wir gerade schon dabei das Hotel zu verlassen, als das Frühstück dann doch kam. Da wir doch noch recht hungrig waren und auch noch Proviant einpacken wollten, haben wir uns also nochmal an den Tisch gesetzt und diesmal richtig ausgiebig gefrühstückt. Denn jetzt gab es recht viel: Bagels, Donuts, Crossaints, Cornflakes usw.
Da sich unser Frühstück ein wenig in die Länge gezogen hatte, kamen wir nicht mehr ganz rechtzeitig im Memorial an, aber wir kamen trotzdem noch rein.
Und das Memorial ist echt schön geworden, es lohnt sich also echt das anzugucken.
Danach sind wir noch zum Empire State Building gefahren, was ich mir ehrlich gesagt ein bisschen größer vorgestellt habe. Vielleicht lag es daran das es inmitten von anderen Wolkenkratzern stand.
Wir sind dann einfach an einer Seite des Central Parks hochgelaufen und da wir schon ziemlich hungrig waren, haben wir Ausschau nach einem Restaurant gehalten. Es sollte sich aber als ziemlich schwierig erweisen, das passende Restaurant zu finden, da sie entweder zu voll oder zu teuer waren. Zum Glück haben wir dann aber noch eine kleine, nette Pizzabude entdeckt, in der wir uns dann 2 große Pizzen bestellt haben. Die wurden dann geteilt und alle waren satt.
Dann mussten wir uns leider schon von Rilana verabschieden, die noch einen weiteren Tag in New York bleiben durfte und am selben Abend auch noch zu einer Hochzeit konnte.
Wir anderen haben uns dann wieder zurück zum Times Square begeben - diesmal aber mit der Subway.
Da waren, wir dann noch im "Hello Kitty" Shop und im "Disney" Shop. Und leider war für uns dann auch schon die Zeit des Abschieds gekommen. Aber wir haben schon beschlossen, unser nächstes gemeinsames Treffen soll in DC stattfinden.
Swantje und ich haben uns dann aufgemacht zum Bus und sind sogar überpünktlich angekommen, weil wir uns so abgehetzt haben. Trotzdem war schon eine total lange Schlange für den Bus nach DC. Wir sind dann auch erst mit dem zweiten Bus mitgekommen, so dass wir New York erst um 5:20 Uhr statt wie geplant um 5 Uhr verlassen haben Aber wir hatten Plätze nebeneinander und ich habe fast wieder die ganze Fahrt verschlafen.
Wir sind dann gegen viertel nach 9 in DC angekommen und ich hab mir ein Taxi nach Hause genommen und bin müde und erschöpft ins Bett gefallen. Denn am nächsten Tag hieß es ja wieder früh aufstehen.
Insgesamt hatten wir ein echt tolles Wochenende und haben so viel gesehen und erlebt. New York ist wirklich eine coole Stadt, auch wenn ich DC zum leben irgendwie angenehmer finde, da NY echt dreckig ist und es in den U-Bahnen stinkt.
Aber ich will trotzdem noch mal hin!
Liebe Grüße eure Lynn
Endlich kommt mal mein Bericht über das New York Wochenende (5.&6. November). Dann will ich euch mal gar nicht länger auf die Folter spannen, aber so viel kann ich schon mal sagen: Wir haben sehr, sehr viel gemacht und gesehen!
Am Samstagmorgen mussten wir nach 4 Stunden Schlaf schon gegen 5 Uhr aufstehen. Wir haben dann leise gefrühstückt und uns noch Brote für die Fahrt geschmiert (Mischbrot mit Nutella - fast wie in Deutschland). Ich habe dann das Taxi gerufen und dem Taxifahrer gesagt, dass er uns zu dem Platz bringen soll, wo der Megabus (mit dem wir gefahren sind) abfährt. Er fährt uns dann erstmal zu einem total verlassenem Parkplatz vor kein Bus stand. Wir haben ihn natürlich nochmal gefragt, ob das wirklich der richtige Ort ist und er meinte, der Bus würde bestimmt bald kommen. Wir haben da dann so einen Man in einem kleinen Häuschen gefragt und der meinte wir müssten noch 3 Blocks laufen und müssten im Prinzip eigentlich zur Union Station.
Wir also mit unseren Koffern und Taschen losgelaufen. Auf einmal sehen wir einen Megabus vorbei fahren und an einer Ampel anhalten. Rilana ist gleich hingelaufen und hat durch Handzeichen verständlich gemacht, dass wir gerne wüssten, wo der Bus denn nun hält. Der Busfahrer hat ihr dann irgendwelche Anweisungen gegeben und wir sind so schnell es geht dem Bus hinterher. Der ist dann in eine Parkgarage reingefahren und da waren wir dann auch richtig.
Aber leider waren wir schon etwas spät dran, also mussten wir uns ganz hinten in der Schlange anstellen. Aber letztenendes sind wir doch noch in den Bus reingekommen und konnten auch alle fast zusammen sitzen.
Das war also erstmal unser Abenteurer "Wie komme ich zum Bus?". Aber jetzt wissen wir ja von wo er abfährt und können das nächste Mal direkt zur Union Station fahren.
Im Bus haben wir dann eigentlich die meiste Zeit geschlafen und so gingen die 4 Stunden Fahrzeit doch recht schnell rum. Mitten in New York, besser gesagt neben der Penn Station sind wir dann gegen 10:30 Uhr ausgestiegen und haben auch gleich Janna aus Philadelphia entdeckt, mit der wir uns dort treffen wollten.
Nach einer herzlichen Begrüßung sind wir dann einfach mal losmarschiert - ohne Karte und ohne Metroplan. Wir wollten nämlich zur Fähre, die nach Staten Isaland fährt, da die umsonst ist und trotzdem sehr nach an die Freiheitstaute rankommt. Nach 10 Blocks (oder mehr?) haben wir uns entschieden dann doch mal die berühmte New Yorker "Subway" auszuprobieren. Hat auch alles super funktioniert und wir kamen rechtzeitig am Ablagepunkt der Fähre an.
Die Überfahrt war auch sehr schön, nur ein wenig kalt und windig. Und die Freiheitsstatue kam mir doch noch ein bisschen klein vor, aber man hatte einen schönen Blick auf die Skyline von Manhattan.
Auf Staten Island haben wir dann bei "Subway" (nein, nicht die U-Bahn) Mittag gegessen, weil die Fähren nur alle halbe Stunde fahren. Auf dem Rückweg haben wir dann vom Schiff aus die Brooklyn Bridge entdeckt und haben beschlossen da mal hinzugehen. Gesagt, getan.
Wir liefen dann also bei strahlendem Sonneschein, aber trotzdem recht kühlen Temperaturen am Hudson entlang. Leider haben wir nicht herausgefunden, wie wir auf die Brücke kommen, also haben wir sie nur von unten gesehen, was aber auch nett war.
Als wir dann wieder Richtung Downtown liefen, entdeckten wir zwischen den Wolkenkratzern das Empire State Bulding und wir dachten, da muss doch auch irgendwo Ground Zero und das neue 9/11 Memorial in der Nähe sein. Wir dann einfach mal durch die Straßen gelaufen und ein paar Cops nach dem Weg gefragt. Wenn man sich in New York verläuft muss man nämlich immer die Cops fragen, da die wirklich wissen wo alles ist und dir auch eine ziemlich detaillierte Wegbeschreibung geben können. Wir also weiter gelaufen und auf einmal landeten wir auf der Wall Street, die wir dann auch mal gleich runtergelaufen sind, da wir hofften auf die Wall Street Demonstranten zu treffen, die dort teilweise schon seit über 2 Monaten ausharren.
Und wie haben sie tatsächlich auch gefunden, nur das nicht nur gegen die bösen, reichen Wirtschaftshaie demonstriert wurde, sondern einfach mal gegen alles wo gegen man protestieren kann.
Schließlich hatten wir auch das 9/11 Memorial gefunden, allerings kamen wir nicht rein, da man ein kostenloses Ticket braucht, das man im Internet runterladen kann, brauchte. Also wurde die Besichtigung des Memorials einfach mal auf den Sonntagvormittag verschoben. Wir fragten dann eine von den Memorialmitarbeitern, wie man denn zum Empire State Building kommt. Sie meinte, am besten wäre es die die U-Bahn zu nehmen, da wir ansonsten über 50 Blocks laufen müssten. So viel zu Empire State Building und Ground Zero wären nebeneinander.
Da wir aber schon zu müde waren und unsere Taschen (ja, die hatten wir die ganze Zeit dabei) einfach nur noch im Hotel abladen wollten sind wir dann zum Hotel gefahren.
Das Hotel selber sollte ja in Harlem liegen, aber so schlimm erschien mir die Gegend gar nicht. Da wir ja keine Karte hatten, mussten wir uns zur Adressen des Hotels durchfragen. Wir haben es dann auch gefunden, auch wenn es so unscheinbar aussah, das wir zuerst dachten, es wäre ein Copyshop oder ein Friseursalon oder so etwas, nur kein Hotel.
Aber der Mann an der Rezeption war sehr freundlich und hat uns auch zuerst den Frühstücksraum und den "Movieraum" gezeigt. Die Atmosphäre des Hotels erinnerte zwar eher mehr an eine Studentenbude, aber es war schon okay.
Der Rezeptionist (der das Hotel anscheinend alleine führt) zeigte uns dann unser Zimmer, das im 3.Stock eines Hauses, das ca. 30 Meter vom eigentlichen Hotel entfernt war, sein sollte.
Das Zimmer selber war groß, gut beheizt und es gab keine Hochbetten. Das war das positive.
Leider war es schon etwas alt und auch nicht so sauber und die Matratze schien nur aus Sprungfedern zu bestehen. Aber es war ja nur für eine Nacht und es hatte auch nur 35$ gekostet.
Nachdem wir uns im Hotel ein wenig ausgeruht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Chinatown und Little Italy, wo wir Abendbrot essen wollten. Wir haben auch ein kleines, gut besuchtes chinesisches Restaurant gefunden, wo wir für 8$ gebratene Nudeln mit Hähnchen genießen konnten und dazu noch umsonst schwarzen Tee bekamen.
Danach stürzten wir uns wieder ins Getümmel und wurden von zahlreichen Verkäufern angequatscht ob wir denn nicht eine schöne neue Tasche von Prada haben wollten oder doch lieber eine neue Uhr.
Eine neue Uhr habe ich mir dann wirklich gekauft, da meine alte den Geist aufgegeben hat. Und sie hat nur 10$ gekostet und die läuft noch!
Als wir genug von Chinatown hatten, wollten wir nach Little Italy, was aber nicht so einfach zu finden war. Nachdem wir mehrmals die gleiche Straße rauf- und runtergelaufen waren und ein paar Leute nach dem Weg gefragt hatten, waren wir dann endlich da ... oder auch nicht.
Denn das italienischte an Little Italy sind ein paar italienische Cafes und Restaurant.
Während man sich in Chinatown wirklich wie in Shanghai oder Peking fühlt, kommt in Little Italy kein Rom- oder Sizilienfeeling auf. Naja, es heißt ja auch nur LITTLE Italy.
Danach sind wir wieder zurück zum Hotel gefahren und sind nur noch todmüde ins Bett gefallen. Und nein, wir wurden auf dem Rückweg nicht überfallen und ausgeraubt :)
Am Sonntag sind wir schon recht früh aufgestanden und waren dank der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit auch nicht zu müde. Pünktlich um 8 Uhr standen wir dann im Frühstücksraum, allerings war keiner da. Also haben wir uns einfach selbst bedient und ein paar Cornflakes mit Milch aus Pappbechern gegessen. Wenig später gesellten sich auch noch 2 Französinnen zu uns, die auch ein wenig enttäuscht vom Frühstück waren (zu dem sollten sie noch eine Woche in dem Hotel bleiben).
Um 8:20 Uhr kam dann er nette Mann von der Rezeption vorbei und entschuldigte sich für das unpünktliche Frühstück, er würde jetzt gleich losgehen und Frühstück holen.
Da wir aber um 9:30 Uhr am 9/11 Memorial sein mussten (die Eintrittskarten haben eine zeitliche Begrenzung), waren wir gerade schon dabei das Hotel zu verlassen, als das Frühstück dann doch kam. Da wir doch noch recht hungrig waren und auch noch Proviant einpacken wollten, haben wir uns also nochmal an den Tisch gesetzt und diesmal richtig ausgiebig gefrühstückt. Denn jetzt gab es recht viel: Bagels, Donuts, Crossaints, Cornflakes usw.
Da sich unser Frühstück ein wenig in die Länge gezogen hatte, kamen wir nicht mehr ganz rechtzeitig im Memorial an, aber wir kamen trotzdem noch rein.
Und das Memorial ist echt schön geworden, es lohnt sich also echt das anzugucken.
Danach sind wir noch zum Empire State Building gefahren, was ich mir ehrlich gesagt ein bisschen größer vorgestellt habe. Vielleicht lag es daran das es inmitten von anderen Wolkenkratzern stand.
Gegen 12 Uhr wollten wir uns mit den Au pairs aus New York am Times Square vor dem M&M's Store treffen. Also sind wir ganz vom Empire State Building zum Times Square gelatscht.
Wir sind echt so viel gelaufen an diesem Wochenende. Und unsere Taschen waren immer mit dabei.
Bei Tageslicht sieht der Times Square ein bisschen unspektakulär aus, also würde ich allen New York Reisenden empfehlen dort abends oder nachts hinzugehen.
Vor dem M&M's Store gab es dann ein großes Wiedersehen und es wurden die neusten Neuigkeiten ausgetauscht. Wir sind dann auch noch in den M&M Store reingegangen. Der war auch ganz cool, aber auch ganz schön teuer.
Dann haben wir uns auf Richtung Central Park gemacht. Da aber an diesem Sonntag der New York Marathon war, war es sehr, sehr voll und man kam gar nicht so einfach in den Central Park rein, weil alles abgesperrt war.
Wir sind dann einfach an einer Seite des Central Parks hochgelaufen und da wir schon ziemlich hungrig waren, haben wir Ausschau nach einem Restaurant gehalten. Es sollte sich aber als ziemlich schwierig erweisen, das passende Restaurant zu finden, da sie entweder zu voll oder zu teuer waren. Zum Glück haben wir dann aber noch eine kleine, nette Pizzabude entdeckt, in der wir uns dann 2 große Pizzen bestellt haben. Die wurden dann geteilt und alle waren satt.
Dann mussten wir uns leider schon von Rilana verabschieden, die noch einen weiteren Tag in New York bleiben durfte und am selben Abend auch noch zu einer Hochzeit konnte.
Wir anderen haben uns dann wieder zurück zum Times Square begeben - diesmal aber mit der Subway.
Da waren, wir dann noch im "Hello Kitty" Shop und im "Disney" Shop. Und leider war für uns dann auch schon die Zeit des Abschieds gekommen. Aber wir haben schon beschlossen, unser nächstes gemeinsames Treffen soll in DC stattfinden.
Swantje und ich haben uns dann aufgemacht zum Bus und sind sogar überpünktlich angekommen, weil wir uns so abgehetzt haben. Trotzdem war schon eine total lange Schlange für den Bus nach DC. Wir sind dann auch erst mit dem zweiten Bus mitgekommen, so dass wir New York erst um 5:20 Uhr statt wie geplant um 5 Uhr verlassen haben Aber wir hatten Plätze nebeneinander und ich habe fast wieder die ganze Fahrt verschlafen.
Wir sind dann gegen viertel nach 9 in DC angekommen und ich hab mir ein Taxi nach Hause genommen und bin müde und erschöpft ins Bett gefallen. Denn am nächsten Tag hieß es ja wieder früh aufstehen.
Insgesamt hatten wir ein echt tolles Wochenende und haben so viel gesehen und erlebt. New York ist wirklich eine coole Stadt, auch wenn ich DC zum leben irgendwie angenehmer finde, da NY echt dreckig ist und es in den U-Bahnen stinkt.
Aber ich will trotzdem noch mal hin!
Liebe Grüße eure Lynn
Montag, 7. November 2011
Bobby Selofsky und ein Haunted Forest
Hallo alle!
Ja, ich habe endlich ein Bankkonto! Der Brief vom Social Security Office hat letztendlich als Beweis ausgereicht.
Nachdem ich Ziggy zur Schule gebracht hatte, bin ich noch ein bisschen in der Gegend herumspaziert, da die Banken erst um 9 Uhr ihre Türen öffnen. Ich habe mich dann kurzfristig dazu entschieden noch mal zum Kapitol zu gehen, da man auf dem Weg dahin immer so viele Leute in Anzügen beobachten kann und sich vorstellen kann, diese wären irgendwelche wichtigen Kongressabgeordnete (was manche von denen bestimmt auch sind). Also habe ich mir noch mal das Kapitol angeschaut und bin dann zur Bank gegangen und war dort auch gleich der erste Kunde - das heißt ich musste nicht warten.
Die freundliche Frau von gestern, dessen Name überings Teanna ist (die Amis sprechen sich gegenseitig nur mit Vornamen an) konnte sich sogar noch an meinen Namen erinnern und begrüßte mich gleich mit "Hi Miss Lynn. How are you doing today?"
Sie hat dann die ganzen Unterlagen für mich fertig gemacht, ich musste gefühlte 1000 Blätter unterschreiben und durfte mir noch ein Design für meine Bankkarte aussuchen (auf meiner ist jetzt das Washington Monument im Abendlicht zu sehen).
Nach ca. 40 Minuten waren wir dann fertig und ich durfte meine vorläufige Bankkarte mit nach Hause nehmen. Ja, endlich geschafft!
Um 10:30 Uhr habe ich mich mit Rilana dann in der "Mall" (nein, keine Shoppingmall) getroffen, um ein bisschen Sightseeing zu betreiben. Wir haben uns das Washington Monument (kenn ich ja schon in- und auswendig), das World War 2 Memorial, das Martin Luther King Memorial (was sehr schön an einem See liegt) und nochmal das Lincoln Memorial angeguckt. Also war heute echt Memorialday. Aber es war viel leerer als ich das erste Mal die ganzen Memorials angeguckt habe.
Vielleicht schickt mir Rilana die Tage mal die Fotos, dann kann ich dir hier noch hinzufügen.
Jetzt mal zum Titel. Nein, Bobby Selofsky ist nicht mein neuer Freund!
Ich hatte Ziggy am Abend ein Buch vorgelesen und da kam ein Junge drin vor der hieß "Bobby Selofsky". Und Ziggy fand den Namen so lustig, er hat sich gar nicht mehr beruhigen können. Den ganzen Abend hat er von "Bobby Selofsky" gesprochen und das er uns jetzt alle nur noch "Bobby Selofsky" nennen würde. Und am nächsten Morgen, als wir das Buch weitergelesen haben, musste er schon wieder über den Namen lachen und ich glaube, wenn ich jetzt wieder damit anfangen würde, würde er sich auch nicht mehr einkriegen vor lachen.
Ja, das war meine kleine "Bobby Selofsky" Geschichte.
Am Freitag habe ich dann mein Zimmer morgens aufgeräumt und sauber gemacht, da ich ja abends Besuch von Rilana und Swantje bekommen sollte, da sie bei mir übernachten würden und wir am Samstagmorgen zusammen zum NY-Bus fahren würden.
Gegen Mittag habe ich mich in Chinatown mit Corinna (sie war vor mir Au Pair in meiner Gastfamilie), Line und ihrer Vorgängerin Mariana getroffen und wir haben erstmal in einem mexikanischen Restaurant Mittag gegessen. War auch lecker, aber sehr, sehr scharf, so dass mir schon fast die Tränen kamen und ich total husten musste.
Danach sind wir dann zusammen ins Newsseum gegangen, eines der wenigen Museen hier die etwas kosten. Aber ich musste nur den Kinderpreis bezahlen, weil ich noch 18 bin.
Es hat sich auch gelohnt, wir waren bestimmt über 4 Stunden in dem Museum und haben uns Fotos, die Geschichte der Zeitung in DC und den USA angeguckt und auch welche Auswirkungen die Medien haben und was Journalisten alles tun um an eine gute Story zu kommen.
Man konnte auch selber Nachrichtensprecher spielen und ich und Mariana haben live aus einem Blizzard das Wetter angesagt. Dafür das wir keine Muttersprachler sind und der Text, den wir sprechen sollten, so schnell über den Bildschirm lief, ist es doch ganz gut geworden.
Um 5 Uhr war ich dann wieder zu Hause und habe schnell noch das Bett für meine "Mitschläfer" aufgebaut und noch Abendessen für mich und Swantje gekocht. Sie ist dann zuerst zu mir gekommen und wir haben zusammen gegessen und sind dann zu Rilana, da wir noch in einen "Haunted Forest", also ein Spukwald wollten. Von Rilana aus mussten wir noch 45 Minuten mit dem Auto fahren und wären fast zu spät gekommen, da wir einmal die Ausfahrt verpasst haben und der Wald im 10 Uhr schließen sollte.
Aber wir waren doch noch rechtzeitig da und der Gruselspaß konnte beginnen. Wir hatten zum Glück ein Guide, der uns eigentlich nur bis zum Wald bringen sollte, aber wir wollten das er mit in den Wald kommt und immer schön vorgeht, weil wir so kleine Schisser waren. In dem Wald gab es auch so kleine Häuschen, durch die wir immer durchmussten und uns nicht getraut haben. Wir standen dann immer erst 5 Minuten vor den Häuschen, unser Guide war schon längst drin und wir haben uns dann schließlich auch alle an die Hand genommen und sind durch das Haus durch.
Im Haus und im gesamten Wald wurde man dann von irgendwelchen Gestalten erschreckt und wir haben echt jedes Mal geschrien.
Nach 45 Minuten war der Spuk dann vorüber und es hat wirklich Spaß gemacht und war sehr, sehr lustig und schon mal eine gelungene Einstimmung auf unser NY Wochenende.
Leider waren wir dann erst um eins im Bett, da wir ja noch von Rilana zu mir fahren mussten und haben deshalb auch nur gut 4 Stunden Schlaf bekommen.
Aber es hat sich trotzdem gelohnt!
Liebe Grüße eure Lynn
Ja, ich habe endlich ein Bankkonto! Der Brief vom Social Security Office hat letztendlich als Beweis ausgereicht.
Nachdem ich Ziggy zur Schule gebracht hatte, bin ich noch ein bisschen in der Gegend herumspaziert, da die Banken erst um 9 Uhr ihre Türen öffnen. Ich habe mich dann kurzfristig dazu entschieden noch mal zum Kapitol zu gehen, da man auf dem Weg dahin immer so viele Leute in Anzügen beobachten kann und sich vorstellen kann, diese wären irgendwelche wichtigen Kongressabgeordnete (was manche von denen bestimmt auch sind). Also habe ich mir noch mal das Kapitol angeschaut und bin dann zur Bank gegangen und war dort auch gleich der erste Kunde - das heißt ich musste nicht warten.
Die freundliche Frau von gestern, dessen Name überings Teanna ist (die Amis sprechen sich gegenseitig nur mit Vornamen an) konnte sich sogar noch an meinen Namen erinnern und begrüßte mich gleich mit "Hi Miss Lynn. How are you doing today?"
Sie hat dann die ganzen Unterlagen für mich fertig gemacht, ich musste gefühlte 1000 Blätter unterschreiben und durfte mir noch ein Design für meine Bankkarte aussuchen (auf meiner ist jetzt das Washington Monument im Abendlicht zu sehen).
Nach ca. 40 Minuten waren wir dann fertig und ich durfte meine vorläufige Bankkarte mit nach Hause nehmen. Ja, endlich geschafft!
Um 10:30 Uhr habe ich mich mit Rilana dann in der "Mall" (nein, keine Shoppingmall) getroffen, um ein bisschen Sightseeing zu betreiben. Wir haben uns das Washington Monument (kenn ich ja schon in- und auswendig), das World War 2 Memorial, das Martin Luther King Memorial (was sehr schön an einem See liegt) und nochmal das Lincoln Memorial angeguckt. Also war heute echt Memorialday. Aber es war viel leerer als ich das erste Mal die ganzen Memorials angeguckt habe.
Vielleicht schickt mir Rilana die Tage mal die Fotos, dann kann ich dir hier noch hinzufügen.
Jetzt mal zum Titel. Nein, Bobby Selofsky ist nicht mein neuer Freund!
Ich hatte Ziggy am Abend ein Buch vorgelesen und da kam ein Junge drin vor der hieß "Bobby Selofsky". Und Ziggy fand den Namen so lustig, er hat sich gar nicht mehr beruhigen können. Den ganzen Abend hat er von "Bobby Selofsky" gesprochen und das er uns jetzt alle nur noch "Bobby Selofsky" nennen würde. Und am nächsten Morgen, als wir das Buch weitergelesen haben, musste er schon wieder über den Namen lachen und ich glaube, wenn ich jetzt wieder damit anfangen würde, würde er sich auch nicht mehr einkriegen vor lachen.
Ja, das war meine kleine "Bobby Selofsky" Geschichte.
Am Freitag habe ich dann mein Zimmer morgens aufgeräumt und sauber gemacht, da ich ja abends Besuch von Rilana und Swantje bekommen sollte, da sie bei mir übernachten würden und wir am Samstagmorgen zusammen zum NY-Bus fahren würden.
Gegen Mittag habe ich mich in Chinatown mit Corinna (sie war vor mir Au Pair in meiner Gastfamilie), Line und ihrer Vorgängerin Mariana getroffen und wir haben erstmal in einem mexikanischen Restaurant Mittag gegessen. War auch lecker, aber sehr, sehr scharf, so dass mir schon fast die Tränen kamen und ich total husten musste.
Danach sind wir dann zusammen ins Newsseum gegangen, eines der wenigen Museen hier die etwas kosten. Aber ich musste nur den Kinderpreis bezahlen, weil ich noch 18 bin.
Es hat sich auch gelohnt, wir waren bestimmt über 4 Stunden in dem Museum und haben uns Fotos, die Geschichte der Zeitung in DC und den USA angeguckt und auch welche Auswirkungen die Medien haben und was Journalisten alles tun um an eine gute Story zu kommen.
Man konnte auch selber Nachrichtensprecher spielen und ich und Mariana haben live aus einem Blizzard das Wetter angesagt. Dafür das wir keine Muttersprachler sind und der Text, den wir sprechen sollten, so schnell über den Bildschirm lief, ist es doch ganz gut geworden.
Um 5 Uhr war ich dann wieder zu Hause und habe schnell noch das Bett für meine "Mitschläfer" aufgebaut und noch Abendessen für mich und Swantje gekocht. Sie ist dann zuerst zu mir gekommen und wir haben zusammen gegessen und sind dann zu Rilana, da wir noch in einen "Haunted Forest", also ein Spukwald wollten. Von Rilana aus mussten wir noch 45 Minuten mit dem Auto fahren und wären fast zu spät gekommen, da wir einmal die Ausfahrt verpasst haben und der Wald im 10 Uhr schließen sollte.
Aber wir waren doch noch rechtzeitig da und der Gruselspaß konnte beginnen. Wir hatten zum Glück ein Guide, der uns eigentlich nur bis zum Wald bringen sollte, aber wir wollten das er mit in den Wald kommt und immer schön vorgeht, weil wir so kleine Schisser waren. In dem Wald gab es auch so kleine Häuschen, durch die wir immer durchmussten und uns nicht getraut haben. Wir standen dann immer erst 5 Minuten vor den Häuschen, unser Guide war schon längst drin und wir haben uns dann schließlich auch alle an die Hand genommen und sind durch das Haus durch.
Im Haus und im gesamten Wald wurde man dann von irgendwelchen Gestalten erschreckt und wir haben echt jedes Mal geschrien.
Nach 45 Minuten war der Spuk dann vorüber und es hat wirklich Spaß gemacht und war sehr, sehr lustig und schon mal eine gelungene Einstimmung auf unser NY Wochenende.
Leider waren wir dann erst um eins im Bett, da wir ja noch von Rilana zu mir fahren mussten und haben deshalb auch nur gut 4 Stunden Schlaf bekommen.
Aber es hat sich trotzdem gelohnt!
Liebe Grüße eure Lynn
Mittwoch, 2. November 2011
Geburtstag und "Warum ist es so schwer ein Bankkonto in den USA zu eröffnen?"
Hallo alle!
Dienstag war Geburtstag. Leider nicht meiner, meine Hostmum hatte Geburtstag.
Vormittags habe ich dann einen schönen Schokoladenkuchen gebacken und ihr Geschenk eingepackt.
Sie hat sich auch sehr über das Buch gefreut und noch am selben Tag angefangen es zu lesen.
Wir sind dann wieder wie jeden Dienstag am frühen Abend zu "Mr. Henry's" gegangen und ich hatte mal wieder den obligatorischen Burger. War aber lecker, mit viel Barbecuesauce. Und bei "Mr. Henry's" habe ich noch ein anderes deutshces Au pair getroffen, das von 2008-2010 Au pair bei einer befreundeten Familie meiner Hostmum war. Und sie war jetzt wieder in DC, um ihre Gastfamilie zu besuchen.
Als wir zu Hause waren, hat Ziggy seiner Mum ganz stolz seine selbstgebastelte und (fast) selbstgeschriebene Geburtstagskarte überreicht und sie hat sich sehr darüber gefreut.
Am Mittwoch wollte ich endlich mal mein Bankkonto eröffnen, da ich ja jetzt meine Social Security Number habe. Etwas aufgeregt und nervös, da ich den ganzen Bankkram ja noch nicht mal auf deutsch richtig verstehe, bin ich dann also zur "Capital One Bank" gegangen. Dort musste ich erst mal ca. 20 Minuten warten, bis dann endlich die Bankmitarbeiterin Zeit für mich fand. Aber sie hat sich entschuldigt und war ansonsten ganz zuvorkommend und freundlich. Sie hat mir dann die verschieden Arten von Bankkonten erklärt. Ich werde jetzt einen ganz normalen "checking account" eröffnen, indem gleichzeitig auch ein "savings account" mitdrin ist d.h. ich habe einmal ein Konto nur zum Sparen und eins zum Geld ausgeben. Und ich muss keine monatliche Gebühr bezahlen, wenn 250$ oder mehr montalich direkt auf das Konto eingezahlt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden. Und ich bekomme eine schicke Master Card debit card (das ist aber keine Kreditkarte, auch wenn sie wie eine aussieht).
Nachdem die freundliche Dame mir das alles erklärt hatte, habe ich ihr meinen Reisepass gegeben und sie hat erstmal nachgefragt, was ich so alles brauche. Und dabei ist herausgekommen, das ich noch einen Beweis brauch, das ich hier in den USA lebe, also ein z.B. eine Rechnung oder ein Brief der an meine amerikanische Adresse gesendet wurde. Erst dann kann ich das Bankkonto eröffnen.
Etwas enttäuscht und immer noch ohne Bankkonto habe ich die Bank dann verlassen und muss morgen dann nochmal mein Glück versuchen. Als Beweis für meine Adresse hier, nehme ich einfach den Brief mit, in dem meine Social Security Number angekommen ist.
Hätte ich gewusst, dass das so kompliziert ist bei dieser Bank ein Bankkonto zu eröffen wäre ich zu einer anderen Bank gegangen. Naja jedenfalls muss ich bei der "Capital One Bank" keine Gebühr bezahlen und sie haben auch überall ATM's d.h. Geldautomaten.
Noch eine gute Neuigkeit, ich habe endlich einen Collegekurs gefunden. Der ist zwar nicht in DC, sondern in Baltimore, aber er ist noch im Dezember (Kindergeld!) und ich bekomme die Hälfte der Punkte, die ich erbringen muss. Ich erzähle euch mal später mehr dazu.
Liebe Grüße eure Lynn
Dienstag war Geburtstag. Leider nicht meiner, meine Hostmum hatte Geburtstag.
Vormittags habe ich dann einen schönen Schokoladenkuchen gebacken und ihr Geschenk eingepackt.
Sie hat sich auch sehr über das Buch gefreut und noch am selben Tag angefangen es zu lesen.
Wir sind dann wieder wie jeden Dienstag am frühen Abend zu "Mr. Henry's" gegangen und ich hatte mal wieder den obligatorischen Burger. War aber lecker, mit viel Barbecuesauce. Und bei "Mr. Henry's" habe ich noch ein anderes deutshces Au pair getroffen, das von 2008-2010 Au pair bei einer befreundeten Familie meiner Hostmum war. Und sie war jetzt wieder in DC, um ihre Gastfamilie zu besuchen.
Als wir zu Hause waren, hat Ziggy seiner Mum ganz stolz seine selbstgebastelte und (fast) selbstgeschriebene Geburtstagskarte überreicht und sie hat sich sehr darüber gefreut.
Am Mittwoch wollte ich endlich mal mein Bankkonto eröffnen, da ich ja jetzt meine Social Security Number habe. Etwas aufgeregt und nervös, da ich den ganzen Bankkram ja noch nicht mal auf deutsch richtig verstehe, bin ich dann also zur "Capital One Bank" gegangen. Dort musste ich erst mal ca. 20 Minuten warten, bis dann endlich die Bankmitarbeiterin Zeit für mich fand. Aber sie hat sich entschuldigt und war ansonsten ganz zuvorkommend und freundlich. Sie hat mir dann die verschieden Arten von Bankkonten erklärt. Ich werde jetzt einen ganz normalen "checking account" eröffnen, indem gleichzeitig auch ein "savings account" mitdrin ist d.h. ich habe einmal ein Konto nur zum Sparen und eins zum Geld ausgeben. Und ich muss keine monatliche Gebühr bezahlen, wenn 250$ oder mehr montalich direkt auf das Konto eingezahlt werden. Jedenfalls habe ich das so verstanden. Und ich bekomme eine schicke Master Card debit card (das ist aber keine Kreditkarte, auch wenn sie wie eine aussieht).
Nachdem die freundliche Dame mir das alles erklärt hatte, habe ich ihr meinen Reisepass gegeben und sie hat erstmal nachgefragt, was ich so alles brauche. Und dabei ist herausgekommen, das ich noch einen Beweis brauch, das ich hier in den USA lebe, also ein z.B. eine Rechnung oder ein Brief der an meine amerikanische Adresse gesendet wurde. Erst dann kann ich das Bankkonto eröffnen.
Etwas enttäuscht und immer noch ohne Bankkonto habe ich die Bank dann verlassen und muss morgen dann nochmal mein Glück versuchen. Als Beweis für meine Adresse hier, nehme ich einfach den Brief mit, in dem meine Social Security Number angekommen ist.
Hätte ich gewusst, dass das so kompliziert ist bei dieser Bank ein Bankkonto zu eröffen wäre ich zu einer anderen Bank gegangen. Naja jedenfalls muss ich bei der "Capital One Bank" keine Gebühr bezahlen und sie haben auch überall ATM's d.h. Geldautomaten.
Noch eine gute Neuigkeit, ich habe endlich einen Collegekurs gefunden. Der ist zwar nicht in DC, sondern in Baltimore, aber er ist noch im Dezember (Kindergeld!) und ich bekomme die Hälfte der Punkte, die ich erbringen muss. Ich erzähle euch mal später mehr dazu.
Liebe Grüße eure Lynn
Dienstag, 1. November 2011
Some nice decorations...
Ich wollte euch nur mal die tollen Halloweendekorationen zeigen, die hier fast an jedem Haus hängen. Da reicht es nicht einfach nur ein Kürbis rauszustellen, da muss man schon ein bisschen mehr tun. Und ich habe das Gefühl, umso mehr Dekoration draußen hängt/steht/liegt, desto reicher sind die Bewohner des entsprechenden Hauses.
Hier einmal die schönsten Exemplare:
Die sind doch echt verrückt die Amis!
Liebe Grüße eure Lynn
Hier einmal die schönsten Exemplare:
Die sind doch echt verrückt die Amis!
Liebe Grüße eure Lynn
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