Hallo alle!
Endlich finde ich mal wieder Zeit zum schreiben und dann muss das ausgerechnet in einem wackeligem Zug nach DC sein. Aber ich will euch ja schliesslich erzählen, wie die letzten 3 Tage hier in den USA so waren.
Wir sind ja am Montagabend sehr spät am Hotel angekommen. Aus diesem Grund waren alle schon sehr müde und wollten eigentlich nur noch ins Bett. Aber wir haben dann noch eine kleine Begrüßung von der netten Laura (eine Betreuerin) bekommen und uns wurde verraten, das wir morgen früh um 7 Uhr aufstehen müssten. Aber egal, Hauptsache erstmal ins Bett.
Ich bin dann hoch auf mein Zimmer gefahren und wurde im Fahrstuhl erstmal von einem Ami angequatscht. Wo kommst du her? Bist du das erste Mal in Amerika? Die Standardfragen eben. Und er hat mir noch "good luck" gewünscht.
Als ich im Zimmer ankam war erst einmal niemand da, aber die 2 großen Betten waren schon belegt. Also musste ich mich wohl oder übel mit dem kleinen Bett neben der Klimaanlage zufrieden geben. Wenig später kamen dann auch meine Mitbewohnerinnen, zwei Mexikannerinen, die sich als Neyla und Caro vorstellten. Wir haben versucht ein wenig zu plaudern und abgemacht, dass wir jede Nacht die Betten tauschen, so dass jeder Mal das kleine Bett abbekommt.
Da ich sehr müde war, hab ich mich gleich hingelegt und war auch bald eingeschlafen. Jedoch nicht für lange. Kurze Zeit später wachte ich auf und konnte nicht wieder einschlafen. Und dann fing das richtig schlimme Heimweh an. Was mache ich hier eigentlich? Ich will wieder nach Hause! Warum bin ich mit 2 Mexikanerinnen auf einem Zimmer, die unter sich nur spanisch sprechen, so das ich nur spanisch verstehe. Zudem habe ich erbärmlich gefroren, weil die Klimanlage viel zu niedrig eingestellt war. Kurz gesagt ich habe in dieser Nacht nicht wirklich gut geschlafen.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder ein wenig mit dem Heimweh und ich bin zusammen mit den Mexikannerinnen zum Frühstück gegangen. Das Frühstück selber war in Ordnung, man konnte es essen. Ich saß dann noch mit Thailändern und Deutschen an einem Tisch und ich muss gestehen das mir die Thailänder um einiges sympathischer sind als die Mexikanerinnen. Die sind einfach so nett und freundlich und lachen sehr viel! Da fühlt man sich gleich wohl. In DC wohnt übrings auch eine der Thailänderinnen, vielleicht kann ich mich ja mal mit ihr treffen. Ansonsten habe ich aber hauptsächlich etwas mit deutschen Au pairs gemacht.
Nach dem Frühstück mussten wir uns stundenlang Vortähe über Kinderbetreung und allgemein über Amerika anhören. Zum Glück war unsere Betreuerin Jody sehr lustig drauf und hat auch immer nette Anekdoten erzält, so dass die Vorträge nicht zu langweilig waren. Aber trotzdem waren wir froh, als der letzte Vortrag zu ende war, da wir alle total müde und gejetlaggt waren.
Am Nachmittag sind wir dann für eine Stunde in die Mall in Stamford gegangen. Von außen sieht sie sehr unscheinbar aus und wir wären auch fast vorbei gelaufen, aber innen drin ist sie ganz nett.
Am nächten Tag ging es dann weiter mit Vorträgen und auch das Rote Kreuz kam vorbei, um uns über Dinge aufzuklären, die wir längst schon wussten. Allerdings war auch das wieder sehr lustig, da der Typ immer lustige Sachen erzählt hat und auch komische Geräusche gemacht hat.
Am Abend wartete dann New York auf uns, aber dazu in einem gesonderten Beitrag noch mehr. Ich kann nur so viel sagen: Stellt euch New York im Kopf vor und multipliziert diese Vorstellung mit 100 und ihr wisst ansatzweise wie genial, toll, cool und unglaublich New York ist.
NY I love you!
Der nächste Tag begann etwas früher als die Tage zuvor, lief aber ähnlich ab (Vorträge, Vorträge, Vorträge), nur das wir am Nachmittag zu unser Gastfamilie weiterreisen sollten.
Am Nachmittag haben wir uns dann alle voneinader verabschiedet und uns versprochen auf jeden Fall in Kontakt zu bleiebn. Wie schnell man doch Freunschaften schliessen kann!
Tja und jetzt sitzt ich (alleine) im Zug nach DC und bin schon ganz gespannt auf meine Gastfamilie.
Insgesamt war die Orientation okay, aber man hätte sie auf die ganze Woche aufteilen sollen, dann wäre es nicht so stressig gewesen und man hätte New York einen ganzen Tag lang besuchen können.
Liebe Grüße eure Lynn
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen