Hallo alle!
Ich will euch eben mal schnell erzählen, wie mein 1.Wochenende hier in DC abgelaufen ist.
Also am Samstag konnte ich erst mal schön lange ausschlafen (was auch schon einigermaßen geklappt hat) und hab mir dann selber Toast mit Erdnussbutter und Ahornsirup als Frühstück gemacht. Sehr amerikanisch! Meine Hostmum und Ziggy waren währenddessen auf einer Geburtstagsparty und kamen gegen Mittag etwas durchnässt und sehr durchgefroren wieder. Dieses Wochenende war es in DC nämlich gerade mal 10 Grad Celsius warm. Brrrr! Dafür soll es ja in Deutschland sehr warm gewesen sein. Hmmmpf! Das wird sich noch umdrehen, glaubt es mir.
Wie dem auch sein, wir sind dann noch einkaufen gefahren. Allerdings sah der Supermarkt nicht viel anders aus als ein Edeka oder Rewe bei uns, vielleicht noch ein bisschen größer. Es gab sogar Produkte, die es bei uns auch gibt. Die sind dann meistens etwas günstiger als bei uns (manchmal auch teurer, kommt immer darauf an, woher sie eigentlich stammen).
Ich durfte mir dann Joghurt und Eis aussuchen. Von den Eispackungen (Ben&Jerry's), durfte ich sogar 2 nehmen, weil die gerade im Angebot waren.
Als wir wieder zu Hause waren, habe ich meiner Hostmum geholfen das Essen für den Abend vorzubereiten, da Freunde von ihr kommen sollten. Es sollte Hähnchen, Rote Beete, Kartoffeln und so etwas das aussieht wie Kürbis, aber eher wie Kartoffel schmeckt, geben.
Zwischendurch haben wir dann auch noch irgendwie Mittag gegessen.
Dann ist meine Hostmum losgefahren, um ihrer kranken Chefin etwas zu essen zu bringen. Vorher hat sie mich und Ziggy noch bei einer Freundin, in der Nachbarschaft abgegeben. Die ist so etwas wie eine Tante für Ziggy und hat selber auch 2 Kinder, die aber schon älter sind.
Dort haben Ziggy und ich dann gespielt, ich habe ein bisschen mit der Freundin gequatscht und wir haben alle Tee getrunken (bei dem Wetter konnte man auch nichts anderes machen)
Gegen 6 Uhr hat meine Hostmum uns dann wieder abgeholt und dann kamen auch schon bald die Freunde. Ich bin mit den Kids nach oben in unser Filmzimmer gegangen und wir haben alle Star Wars geguckt. Allerdings wollten die Jungs nach 45 Minuten nicht nur mehr Star Wars gucken, sondern auch Star Wars spielen. Also haben sie sich, ein Schiff aus Kissen, einer Yogamatte und 2 Stühlen gebaut. Ich wusste zuerst nicht, ob ich sie jetzt einfach das machen lassen sollte, was sie wollten oder ob ich eingreifen sollte. Ich hab sie letztendlich einfach spielen lassen und geguckt, dass nichts kaputt geht. Nach kurzer Zeit mussten die Kinder sowieso nach Hause.
Danach haben wir Ziggy bettfertig gemacht und ich konnte schließlich auch ins Bett gehen.
Am Sonntag sollte eigentlich das erste Clustermeeting sein, wo ich die ganzen anderen Au pairs aus DC treffen sollte. Ich bin dann um 10:30 Uhr mit der Metro dahin gefahren. Nur so nebenbei, die Metro in DC ist die schlechteste U-Bahn, die ich kenne. Die Züge sind zwar in Ordnung und es ist auch nicht besonders voll, aber man muss immer 10-15 Minuten, teilweise noch länger auf einen Zug warten. Wenn man dann noch umsteigen muss, könnt ihr euch ja denken, wie lange es dauert um von A nach B zu kommen. Das nächste Mal fahre ich mit dem Fahrrad!
Wie auch immer, ich war dann gegen 11 Uhr am Washington Monument, wo wir uns treffen sollten. Keine Au pairs weit und breit. Zudem hat die Counselorin auch nur gesagt, das wir uns am Boden des Washington Monuments treffen. Das diese Aussage äußerst unpräzise ist, hatte ich nach einer Umkreisung des Monuments begriffen. Es wäre einfacher, wenn sie gesagt hätte, wir würden uns an der Toilette des Washington Monuments treffen. Das wäre präzise und genau!
Ich bin also mehrmals um das Monument herumgelaufen, aber keine Spur von irgendwelchen Au pairs. Man braucht übrings ca. 5 Minuten um einmal ganz um das Washington Monument herumzulaufen. Als es halb 12 war, habe ich mich einfach auf eine Bank beim Monument gesetzt und gewartet. Und siehe da, ein paar Minuten später treffe ich das mexikanische Au pair aus meinem Hotelzimmer. Caro war schon seit 1 1/2 Stunden da und schon circa 18 Mal um das Monument herumgelaufen. Wir haben dann zusammen noch eine Runde gedreht und noch ein wenig gewartet.
Gegen 12 wurde es uns dann zu kalt und wir machten uns auf ein Cafe oder ein Starbucks zu suchen. Wir fanden allerdings nur Museen, Museen, Museen, da wir mitten in der "Mall" waren, dem Museumsviertel Washingtons. Schließlich haben wir dann an einem "Refreshments store" gehalten und uns da einen Kakao und Hot Dogs und Brezel gekauft.
Danach haben wir uns dann getrennt, da Caro nur noch nach Hause wollte, da ihr so kalt war. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sie aus Mexiko kommt.
Ich bin dann mit der Metro zu "Macy's" gefahren, da ich dachte das ich dort endlich meinen Föhn bekommen würde. Allerdings eignet sich "Macy's" eher zum Klamotten shoppen, da es eher wie Karstadt oder Galeria Kaufhof aufgebaut ist. Also nichts mit Föhn.
Weil mir dann so kalt war, bin ich auch nach Hause gefahren. Und als ich dann zu Hause meine E-Mails checkte, was muss ich da sehen: Das Meeting am Washington Monument wurde um 2 Wochen verschoben, auf Grund des schlechten Wetters. Die E-Mail wurde um 10:30 Uhr versendet, also eine halbe Stunde vor dem Zeitpunkt an dem wir uns treffen wollten. Zudem war das Wetter auch nicht so schlimm. Also das wirft definitiv kein gutes Licht auf meine Counselorin.
Den restlichen Tag habe ich dann mit Tee trinken und chatten und skypen verbracht.
pairs zu treffen.
Liebe Grüße eure Lynn
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen